Beiträge von bwm

    als Ergänzung zu Jörgs Beitrag: 2 verschiede Sachen, die jeweils eine ABE haben, sind in Kombination trotzdem Abnahmepflichtig, sofern nicht die ABE aufeinander referenzieren. Das wissen viele nicht, daher der Hinweis. Also wenn du andere Felgen (mit ABE) und ein Gewindefahrwerk (mit ABE) einbaust, musst du die Kombination aus beiden trotzdem abnehmen lassen. Es sei denn in der ABE des Gewindefahrwerks steht sowas in der Art: "auch zulässig in Verbindung mit Felgen Hersteller ABC Typ DEF Dimension XYZ"

    Habe ich allerdings so noch nie gesehen. Ich kenne das bei Motorrad-Fahrwerken, dass manche ABE fürs hintere Federbein dann auch die ABE der Gabelfedern (des gleichen Herstellers) referenzieren, sodass du nur Federbein oder nur Gabelfedern oder beides fahren kannst. Bei Felgen / Fahrwerk kann es das zwar theoretisch geben, mir ist aber nix bekannt.

    Neigung der Straße kann ausgeschlossen werden. Ist auf allen Straßen mit allen Neigungen in alle Richtungen.

    Reifen wurden wie gesagt schon 3 Reifensätze probiert und natürlich auch vorne hinten links rechts getauscht.

    Er hatte über den Händler, bei dem er den Wagen gekauft hat (Gewährleistung ist leider kein Thema mehr) Kontakt mit den Vorbesitzern. Laut deren Aussage gab es keinen Unfall. Und die haben wohl auch nichts davon gemerkt. Kann ich mir tatsächlich auch vorstellen.

    Radversatz wurde nicht geprüft, aber ich hätte erwartet, dass ein Unfall mit verzogener Karosserie bei einer Laser-Achsvermessung mit auffallen müsste, oder?


    Der Tipp mit der Sicherung für die Servo klingt schon mal sehr gut, das geb ich so weiter.

    Was genau passiert, ist oben im Video zu sehen. Das Lenkrad ist gerade und das Auto fährt geradeaus. Wenn er aber das Lenkrad los lässt, dreht sich das Lenkrad um ein paar Grad nach rechts und dann beginnt das Auto auch, eine Kurve zu fahren. Also der Mini fährt schon da hin, wo das Lenkrad hin zeigt, aber das Lenkrad stellt sich halt ohne Krafteinwirkung nicht auf die 0-Position,sondern ein paar Grad nach rechts.

    Was immer mehr nach der Lenkung klingt


    Ja, er hat Macpherson Federbein vorne. Lager und Buchsen wurden wenn ich das richtig mitbekommen habe durch die Werkstätten geprüft und für in Ordnung befunden.


    Vielen Dank schon mal für die Ideen und Tipps :)

    Hallo zusammen,


    Im Mini Forum wird sich seit inzwischen über einem Jahr der Kopf über den Mini eines Users zerbrochen und ich hoffe, ihr Experten hier könnt helfen. Das Auto fährt selbstständig nach rechts. Hier ein Video davon

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    Es geht um einen Mini Cooper S F56

    Symptom: der Mini zieht nach rechts. Sowohl beim Rollen, als auch beim Beschleunigen und Bremsen – wenn man das Lenkrad los lässt, zieht er merklich nach rechts. Eine konstante Gegenkraft muss aufgebracht werden. Das Lenkrad „zuckt“ beim loslassen ein paar Grad nach rechts.


    Was bereits gemacht wurde:


    - Mehrere Reifensätze ausprobiert (3 verschiedene: Eigene Sommer- und Winterräder und 1 Serviceradsatz von Mini zum Test)

    - Achsvermessung und -Einstellung insgesamt 3 mal (1. Normal, 2. Bei Werkstattempfehlung in der Umgebung, 3. Bei Mini) letztes Messprotokoll hängt an

    - Fahrwerk wurde nach Aussage von Mini zuletzt im Rahmen der zulässigen Toleranzen so eingestellt, dass die nach rechts Fahrt minimiert wird

    - Lenkwinkelsensor kalibriert

    - „Inbetriebnahme elektrisches Lenkgetriebe Initialisierung“ in Niederlassung durchgeführt

    - Keine der Bremsen wird unnatürlich warm, Räder lassen sich aufgebockt frei drehen

    - Fahrt in allen 3 Fahrmodi und ohne Traktionskontrolle


    Eine Karosserievermessung wurde noch nicht gemacht.


    Ich hatte Sven schon mal per PN gefragt, sein Tipp war Lenkgetriebe falsch initialisiert. Das Problem ist halt, dass das ja durch die Mini Niederlassung bereits als Korrekturmaßnahme durchgeführt wurde. Ich glaube nicht, dass die das beim 2. Mal besser hinbekommen, falls es das wirklich sein sollte. Und wäre auch irgendwie komisch, wenn das falsch initialisiert war und danach wieder genauso falsch initialisiert wurde.


    Hat sonst noch jemand irgendwelche Kreativen Ideen? Eventuell auch, was man als nächsten Schritt machen könnte, um dem Problem weiter auf den Grund zu gehen?

    Wenn du grob aus der Nähe von Berlin bist, könntest du serienmäßige Recaros und auch ein Öhlins bei mir mal ausprobieren. Allerdings erst ab März wieder.

    Ansonsten probesitzen und Fahrwerk ausprobieren kann man bestimmt auch bei SPS mal, falls du da aus der Gegend kommst.


    In Sachen Fahrwerk wäre mein hauptsächlicher Tipp, dass du dafür auf Leute hörst, die sich auskennen. Die meisten haben nur Erfahrung mit 1 oder höchstens 2 Fahrwerken im MX-5. Wenige haben nennenswerte Erfahrung mit mehreren. Svanniversary ist hier so der Experte für Fahrwerke (der macht das beruflich) und MrPink hat alle denkbaren und undenkbaren Umbauten an seinem MX-5 schon mal ausprobiert (und ist beruflich auch in der Kfz Branche). Beide haben auch nennenswerte Rennstreckenerfahrung.

    Gibt sicher noch weitere, aber die beiden fallen mir gerade ein.

    Am MX-5 ist bis auf die allgemeinen Services nicht viel zu tun. Also mit überschaubarer Werkstattausstattung wirst du für die allgemeinen Sachen hinkommen und für den Rest musst du dann halt jemanden bezahlen.


    Recaros solltest du ausprobieren, bevor du sie verwirfst. Ich bin mit knapp 100kg auf 1,75m sehr zufrieden damit. Wie schon erwähnt wurde: je nachdem, wie das Gewicht bei dir verteilt ist, können die schon passen.

    Nur, damit es da keine Missverständnisse gibt: "die Recaros" sind die Seriensitze in gewissen Ausstattungslinien (Homura oder davor das Sportpaket). Die sind nicht die gleichen wie die Recaros Pole Position Sitze aus dem Zubehör, von denen man hier auch manchmal liest. Die sind deutlich enger und sportlicher.


    Wenn du Fahraktiv unterwegs sein willst, solltest du in ein richtiges Komplettfahrwerk, einen Satz bessere Reifen und ein paar Domstreben investieren. Der Rest ergibt sich dann unterwegs.

    Shortshifter liest man hier nicht viel von. Das Seriengetriebe schaltet sich eigentlich schon zügig und knackig genug. Die meisten anderen Änderungen sind dann eher optisches und akustisches Blingbling.

    Ich bin ihn nicht richtig ausgefahren, aber fahraktiver war der ND3 meines Bruders jetzt nicht. Ich habe einen ND2 mit Öhlins und Domstrebe v+h. Glaube nicht, dass der Unterschied zwischen den beiden relevant ist.


    Zum finanziellen kann dir kaum jemand anderes als dein Spiegelbild (und deine Frau) etwas sagen. Bei uns war der MX-5 eigentlich nur für einen Sommer gedacht (nach einem Skiunfall konnte meine Frau nicht Motorrad fahren und wir wollten trotzdem unseren alljährlichen Roadtrip machen), faktisch ist er aber im Sommer zum Alltagsfahrzeug geworden und als drittes Auto zu Hause eingezogen. Den geb ich nicht mehr her. Wir sind beide so begeistert von dem kleinen, dass es einfach keine Option ist, ihn weg zu geben. Wenn das Portemonnaie es her gibt, dann hol ihn dir. Du kannst ihn notfalls einfach wieder verkaufen und die Menge an Fahrfreude, die der MX-5 mir bereitet, ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen. Inzwischen stehen sich bei uns die Motorräder schon regelrecht die Reifen platt...

    Du könntest ja auch das Verdeck zu machen und den Innenraum mit Wasserstoff füllen. Ein paar Gramm müssten sich damit sparen lassen. Mit dem Nachteil, dass du da drin nicht mehr atmen kannst. Aber ich schätze für ein paar Gramm kann man das machen