Beiträge von Kazari24

    Ist doch alles klar, was Du schreibst. Die Erfahrungen mit den durchgerosteten Stahlbändern merkt man halt erst später...und warum sollte ein Fachbetrieb für Reifen überhaupt so eine Reparatur anbieten??? Das rechnet sich nicht und die Haftungsfrage wird dann auch gern stilisiert.


    Kurz gesagt, als Reifenhandels- und Montagebetrieb würde ich auch gegen diese Reparaturmethode Sturm laufen, bin ich aber keiner!


    Wie schon so oft geschrieben, jeder muß das für sich entscheiden, ob er sich das zutraut oder nicht. Die Haftung dafür übernimmt man dann halt selber.

    So wie wie zu schnell unterwegs sein und damit einen Unfall riskieren.

    Entsprechend amerikanischen Foren schadet so eine Reparatur dem Reifen nicht, solange der Fremdkörper nicht massiv die Stahlbänder zerstört hat. Die Belastbarkeit scheint durch so eine Reparatur erstmal auch nicht relevant reduziert zu werden.

    Kritischer Punkt scheint das Eindringen von Salzwasser in die Karkasse zu sein, das dann im Laufe der Zeit durch Rost die Stahlbänder zerstört.

    Allerdings "vulkanisiert" das Reparaturgummi derart mit dem Reifengummi, daß man die reparierten Stellen nach ein paar tausend Km nicht mehr findet.

    Aus meiner Sicht, ist ein Reifen viel mehr durch Risse und Schnitte in der Profilschicht gefährdet, die nicht unmittelbar zum Druckverlust führen, aber trotzdem die Stahlbänder durch Rost über die Zeit ruinieren.

    Also letztendlich eine Wahrscheinlichkeitsfrage, ob ein Reifen langfristig durch die Reparatur oder andere Vorschäden defekt wird.

    Selber machen.

    Dann an die Vorderachse, strenges Luftdruckkontrollregime, also wirklich selbst messen.


    Die Händler wollen Umsatz machen.

    Wie es geht, habe ich in Südtirol an einer Tankstelle gelernt.

    Morgens, vor dem Losfahren den Platten hinten rechts entdeckt, wieder aufgepumpt, runter zur Tanke und da hat der Tankwart für 25€ repariert, hat alles ne halbe Stunde gedauert.

    War ne "nagelneue" Spax-Schraube, die ich wahrscheinlich am Vorabend von einer Holzhausbaustelle aufgelesen habe, an der eine Umleitung eng vorbei geführt wurde.

    Das Vorderrad stellt die Schraube auf und das Hinterrad erwischt sie senkrecht, wie fast immer...

    Es ging mir nicht um den Kleber, mit dem die Abstandshalter angeklebt sind, sondern um das Verkleidungsteil aus Kunststoff, auf dem sie aufgeklebt sind.

    Dieses Verkleidungsteil ist nicht beliebig steif, sondern gibt auch etwas nach.

    Mein Punkt war, ob sich dieses Verkleidungsteil über die Zeit selbst dauerhaft verformt, insbesondere wenn es mal richtig heiß wurde (Sonneneinstrahlung plus hohe Lufttemperatur)???

    Ich habe ebenfalls einen 24er Kazari und das hohe Plexiglas Windschott von Mazda. Mit Verdeck-Distanzstücken, die nicht von der Fotolerche/Wolfgang sind, war mir die Handhabung zu umständlich, sodass die wieder rausgeflogen sind.


    Innerorts kann ich das Verdeck ohne Distanzstücke während der Fahrt gerade noch schließen (das Windschott beschränkt die Bewegungsfreiheit), mit Distanzstücken war es schon im Stand ein großer Umstand und während der Fahrt kaum mehr möglich.

    Ich hab das mit Runterwerfen bei meinem '24er Kazari mit beigem Verdeck noch nie geschafft. Ohne Schott kann man's natürlich von innen zudrücken.

    Bei dem '23er Vorführer mit schwarzem Verdeck war das Schließen mit Runterwerfen problemlos möglich...Mazda muß da unterschiedliche Dachmaterialien verbauen, je nach Ausführung...


    Was mir bei der Abstandshalterlösung noch nicht ganz klar ist, ob die Kunststoffabdeckung, auf die die Dinger aufgeklebt werden, nicht auch mit der Zeit nachgibt, insbesondere im Hochsommer in der prallen Sonne???

    (Wobei diese Lösung bei mir bisher sehr gut funktioniert, da ist mittlerweile definitiv Druck auf beiden Abstandshaltern!)

    Ein englischer Arbeitskollege hat mir mal erklärt, daß es essentiell für das persönliche Fortkommen im Verkehr ist, immer der erste an einem Kreisel, Ampel, etc. zu sein...ohne Rücksicht auf den folgenden Verkehr...m. E. eine grausame Einstellung...

    Als "MX-5-Anfänger" musste ich letzte Woche nach einem Fastunfall im Kreisverkehr festellen, dass ich einen anderen Verkehrsteilnehmer überfordert hatte, indem ich zu schnell im Kreisel gefahren bin.

    Stimmt, geht mir genauso.

    Nehme Kreisel eigentlich immer vorher ins Visier und schau wie schnell ich durchkommen kann, sozusagen Kreiselsport.

    Wobei ich schon genügend Reserve einplane, wenn ich sehe, das da Leute reinwollen und unsicher losfahren. Da bin ich auch nachsichtig.

    Mir ging es interessanterweise in letzter Zeit so, daß Fahrer vor mir Gas geben, wenn ich hinter ihnen auftauche und das mit (wirklich!) zivilem Abstand. Irgendwie scheint der ND im Rückspiegel herausfordernd zu wirken...


    Abgesehen davon, ist es schon etwas beklemmend, wenn im Rückspiegel ein SUV vor ner roten Ampel auffährt...man sieht nur noch ne Wand und kommt auf die Idee, er könnte einfach über mich hinweg fahren.


    In jedem Fall habe ich vor, genau wie bei meiner FJ1200 schon vor 35 Jahren, das Aufschlaghörnchen gegen ein Kompressorhorn auszutauschen.

    Manchen Verkehrsteilnehmern muß man schon" ins Hirn blasen", um wahrgenommen zu werden.

    das wag ich zu bezweifeln. Bis du mit deiner Kurbel eine Schraube oder Mutter runter hast, liegen bei mir schon alle 5 am Boden. Genau deshalb hab ich mir das Ding geholt.

    Und, oh Wunder, auch auf den Schlagschrauber passen perfekt zentriernende Extranüsse mit Kunststoffschoner.

    Nur knallst Du wahrscheinlich gleich die erste Mutter fest an, dann, würde ich behaupten, zentrieren die anderen alle nicht mehr so gut.

    Im Handbetrieb löse ich ich die Muttern nach dem händischen Anziehen wieder minimal, bis ich die letzte festziehe, dann die anderen.

    ...Damit bin ich schneller und besser als mit dem Schlagschrauber überhaupt möglich...