Alles anzeigenIch kann Dir echt nicht folgen.
Abgeordnete dieser Gruppe (der Autoindustrie?) definieren den Inhalt der unabhängigen Legislative? Äh, nein, deutliches nein.
Mit viel Glück dürfen die Lobbyverbände beraten und den gröbsten Unfug verhindern, aber darauf das sie der Legislative die Inhalte definieren, reagieren die handelnden Personen in der Regel nicht freundlich sondern ablehnend. D.h. darauf, was dann wirklich im Gesetz landet, hat die Industrie keinerlei direkten Einfluss.
Die regulatorischen Instanzen berufen sich auf den Verbraucherschutz. Autoabsätze, sowie Aktienkurse sind nicht das primäre Interesse der Legislative.
Das Ganze ist dann leider nicht unbedingt wirtschaftsfördernd und auch nicht unbedingt im Interesse des Verbrauchers, oder der Industrie, wie man sieht.
Naja, ich denke wir sollten das lassen und zurück zum Thema kommen …
Ich glaube Du hast eine ziemlich verklärte Vorstellung davon, wie Gesetze entstehen und wieviel Einfluss der Lobbyismus darauf hat. Selbst wenn Dir das komisch vorkommt, sollte der Realitätsabgleich Dir zeigen, dass Deine Vorstellungen nicht so ganz der Realität entsprechen.
Ohne jetzt in die Details zu gehen, schau Dir mal die aktuelle vereinfachte Arbeitsweise des UNECE an, da werden explizit die Hersteller angesprochen.
Wenn man sich nicht genug kümmert, dann passieren halt solche Regulations wie 155/156, die dann die Kunden auszubaden haben: