Beiträge von Kazari24

    Meiner von 4/24 und 10Tkm pfeift bisher nicht so laut im 3.ten wie im Video, wobei ich dessen Pfeifen schon für grenzwertig halte...

    Ja, beides. Auf der einen Seite unterscheidet die Norm nicht zwischen verschiedenen Reifentypen. Der Mindestdruck gilt also erstmal für alle Reifen.

    Und die Bauform der alten Winterreifen spielt auch eine Rolle. Früher wurde der Grip überwiegend über grobe Profile aufgebaut und über mehr Druck wurden die besser aufgespreizt und stabiler.

    Ein moderner Winterreifen verwendet entsprechende Mischungen und Lamellen und braucht das nicht mehr so unbedingt. Es schadet aber meist auch nicht, Winterreifen mit etwas höheren Drücken zu fahren. Ich mache das auch deshalb ganz gerne, weil sie dann etwas quersteifer und direkter werden. Aber auch da natürlich nur so weit, dass sie noch keinen Grip verlieren.

    Danke Sven, gerade habe ich nochmal in der Betriebsanleitung für den MX-5 nachgeschaut, da empfehlen sie im Winter nur hinten auch 0.2bar mehr, als im Sommer!


    Ich glaube, letzten Winter hatte ich die auch eingestellt und war nicht wirklich mit der Kurventraktion der Blizzaks hinten zufrieden. Jetzt, mit kalt 1.9bar rundrum, fühlt es sich deutlich griffiger an. Wahrscheinlich hatte ich auch diesen Unterschied erinnert. Jedenfalls bleibe ich persönlich erstmal bei den 1.9bar kalt gemessen und achte drauf, daß sie auch bei unterschiedlichen Außentemperaturen anliegen (präzis gemessen, mit geeichtem, temperaturkompensierten Etenwolf Digitalmanometer).

    Das macht dann wieder Sinn, vielleicht auch warum keine unterschiedlichen Drücke mehr für Sommer- und Winterreifen seitens der Fzg.-Herst angegeben werden....ich hatte da die Reifendruckempfehlungen (u.a. von VW, Fiat) im Hinterkopf, die, zumindest früher, im Winter (mit Winterreifen) einen Druckzuschlag von 0.2-0.3bar verlangt haben...oder liegt das an den moderneren Winterreifenkonstruktionen?

    Die Sache mit dem korrekten Luftdruck im Winter mit Winterreifen ist ja nicht so einleuchtend. Wenn ich 0-5°C und nasse bis trockene Fahrbahn fahre und den korrekten Druck von 2.0bar bei 20°C zugrunde lege, muß ich doch eigentlich bei diesen Temperaturen 0.1-0.2bar weniger einstellen, so wie der Bridgestone Blizzak es anscheinend auch gerne mag...oder liege ich dabei formal falsch?

    Anderes Thema, Winterreifen und Luftdruck.


    Als ich meine Flunder neulich von der Jahreswartung zurück bekam, hatten die den Luftdruck in den Bridgestone Winterreifen (Blizzak LM005 205/45) auf 2.3bar eingestellt, was sich sofort in mangelndem Grip bemerkbar gemacht hat. Also hab ich wieder 2.0 eingestellt und erstmal war wieder alles gut. Dann wurde es richtig kalt und der Druckalarm hat bei 1.7bar zugeschlagen. Habe dann wieder leicht aufgefüllt und zwar so, daß der Druck richtig warmgefahren (0-5°C Außentemp) bei 2.0 liegt.


    D.h ich fahre jetzt kalt meistens mit 1.9bar los (Garage) und dabei bleibt es auch, wenn man nicht gerade Autobahn heizt.

    Meine Erfahrung dabei ist, daß man damit deutlich mehr Grip hat, als wenn man gleich kalt 2.0 einstellt und der Druck ggf. noch höher steigt...also besser relativ nah am Kaltalarm.


    Habt Ihr dazu eine Meinung, gilt das nur für die Blizzaks?

    Wenn's meiner wäre, würde ich die Gelegenheit gleich beim Schopf packen und die Heckschürze gleich mal zum Lackierer bringen.

    Meine sieht bereits nach einem Jahr total verschrabbelt aus, jede Menge feine vertikale Kratzer vom be- und entladen. Hatte neulich mal die Winterjacke meiner Frau über die hintere Kante gelegt, prompt tiefe Riefen vom Reißverschluß drin.

    Absolut unterirdische Lackierqualität auf dem Plastikteil...

    Hatte mal Dauerprobleme mit korrodierenden Kennzeichenleuchte-Kontakten (falsche Metallpaarung sockellose Birne/Halter im Lancia Musa) und hab ne LED Birne verbaut. Die ging zwar, aber mit Fehlermeldung. Alles wieder an der Heckklappe abbauen und teuren anschraubbaren Widerstand in der Heckklappe verdrahten. Dann war's zwar gut, aber nie wieder!

    Genau, das Systemgewicht zählt. Abspecken ersetzt den Umstieg auf leichtere Räder und erniedrigt den Schwerpunkt!

    ...Aber das kann man auch getrost ins nächste Leben verschieben und statt dessen 2.0L Miata fahren. ;) ...