Beiträge von Kazari24

    Und hat es sich gelohnt, oder ist der Unterschied nur marginal.?

    Wie oben geschrieben:

    "Soweit so gut, es ist laut, klingt aber nicht besonders harmonisch."


    Lauter ist es, aber nicht der ganz große Hub, den ich erwartet habe.

    Klanglich ist es nicht besonders überzeugend, meine Frau meinte, klingt wie ne Vespa.

    Die Hörner sind ja mit den Anschlußblechen aufeinander abgestimmt und designed für den Anbau an einer starren Stelle.

    Durch die Verwendung der originalen Mazda Zwischenbleche könnte es auch zu klanglichen "Verstimmungen" kommen, so daß der Umbau des Tieftonhorns in den Grill klanglich vielleicht sogar kontraproduktiv ist. Muß mal schauen, ob ich mir das antue, oder doch gleich ein (diemal hoffentlich funktionierendes) 2-Klang-Kompressorhorn einbaue.


    Erstmal ist aber der Zweck erreicht, nämlich eine höhere Lautstärke.

    So, hab mal die Hella Supertones eingebaut, im Prinzip "a piece of cake" wie mein Boss in den USA zu sagen pflegte.

    Man muß zuerst die seitlichen Unterboden/Radhaushalbschalen wegbauen, dann die vordere mittlere Unterbodenabdeckung. Dann kommt man gut an alles ran.


    Die Serienpositionen hab ich beibehalten, nur das Hochtonhorn hab ich im Grill verbaut, da ich mir gedacht habe, daß dies insgesamt eine höhere Lautstärke bringt (Das Horn mit 500Hz hat physikalisch bedingt einen geringeren Abstrahlwinkel und die akustische Dämpfung im Radkasten ist höher als beim 300Hz Horn.

    Soweit so gut, es ist laut, klingt aber nicht besonders harmonisch.

    Bin mir deshalb nicht sicher, ob ich die Hörner nicht doch miteinander tauschen sollte?


    Der Einbau geht einfach, da die Serienbefestigungspunkte, bzw. die Halter an der Karrosserie auch für größere Hörner passen. Einzig bei der Halterung im Grill mußte man den Teil mit dem Masseanschluß etwas weg dengeln (im ausgebauten Zustand).

    Die Winkelpositionen der Hornanschlüße hab ich so gedreht, daß die originalen Anschlüsse passen. Einzig für das Horn im Radkasten muß man ein Massekabel anfertigen. Das habe ich neben dem Massepunkt an den inneren Längsträger angeschraubt. Alle Kontakte mit Dr. Wack Motorrad-Kettenspray "imprägniert".


    So sieht's hinter dem Grill aus (Hochtonhorn 500Hz)


    IMG20260508153838.jpg




    Genug Platz im Radkasten für das große 300Hz Horn


    IMG20260508140358.jpg


    Die sekundäre 7.5A Sicherung (#3) hab ich wegen dem höheren Innenwiderstand auf 40A (quasi Brücke) ausgetauscht. Passiert nix, da beide Hörner vorher mit 15A (#30) abgesichert sind.

    Taxidriver hat mir gesagt dass er mir das Fahrwerk gut einstellt, fährt sich auch klasse. Evt. kann dir Svanniversary die Werte erklären.

    Da bin ich raus, ich fahre nur und kann sagen ob es sich gut anfühlt oder auch nicht.

    Meins ist fast genauso eingestellt, bin sehr zufrieden, passt!

    (Die roten Werte sahen so aus, als hätte jemand das Bild editiert, aber jetzt versteh ich's)

    Ich hoffe, das betrifft erst die Fahrzeuge ab Zulassungsdatum 06.2026. Bei BMW hat es bisher keine Probleme mit sich gebracht, wenn die Online Dienste ausgelaufen sind. Es stehen dann einfach bestimmte Funktionen nicht mehr zur Verfügung. Hat sich dahingehend etwas geändert? Betrifft das den ND3???


    Mal OFF TOPIC: Die neuen Funktionen in den Fahrzeugen, dienen nicht dazu, mehr Fahrspass zu vermitteln, sondern eher dazu, den Genuss an Mobilität einzuschränken. Aus meiner Sicht, ist das absolut so gewollt.

    Das betrifft Reparaturen in der Werkstatt, wenn z. B. ein Steuergerät getauscht werden muß (wie letztes Jahr das ABS beim '24er ND3 2.0). Dann geht das nur mit der Online-Zustimmung des Herstellers per angeschlossenem und vernetztem Hersteller-Servicetool.

    Wenn es dann den Hersteller nicht mehr gibt oder er meint, keinen Support mehr für das Fahrzeug liefern zu müssen, ist Game over.

    Fahrzeug defacto stillgelegt, weil sich ein anderes intaktes Steuergerät nicht mehr ins Fahrzeugsystem integrieren lassen kann.

    Das betrifft m. E. auch recycelte Steuergeräte, z. B. aus Unfallfahrzeugen.

    Das hat fatale Parallen mit wertlos gewordener Hardware, weil es dazu keine SW-Unterstützung mehr gibt, wie z. B Heizkörperthermostate, Internetradios, Home Automation, etc., nur eben in einer neuen Größenordnung.


    Bei Mazda ist das schon seit meinem '24er Modell Realität.

    Nein, schlicht nein, aus der Praxis, nicht aus der Theorie. Ich kenne einen sehr netten Kollegen, der aktiv in die Lobbyarbeit eingebunden ist.

    Ich finde das maximal schräg der Industrie die Schuld an den politischen Auswüchsen zu geben.


    Und noch einmal die Frage, worum geht es jetzt und was stört speziell an der Cybersecurity, als Verbraucherschutz? Wie geschrieben, Warntöne und -meldungen sind ein anderes Thema.

    Es geht mir um die m. E. schlechte Implementationqualität neuer Funktionen (Sicherheit, Überwachung, Fahrhilfen, Bedienung).

    Aus meiner Sicht als Kunde ist das ein Konglomerat aus verpasster qualitative Einflußnahme der Industrie auf eine kundenfreundliche Implementation.

    Die Automobilindustrie versteckt sich hinter dem Gesetzgeber und der Gesetzgeber hinter m. E. übertriebenen Sicherheitsanforderung.


    Während es bisher für den Kunden (wenn auch teilweise schon mit Steuergeräte Parametrisierung) möglich war, das Fahrzeug und seine Funktionen (nicht Leistungssteigerung) auf seine Bedürnisse einzustellen, wird man neuerdings mit wiederkehrenden schwer konfigurierbaren Funktionen konfrontiert, die m. E. sogar schädlich für die Verkehrsicherheit sind. Solange die nicht immer wieder neu abzuschalten sind, sind mir die auch egal.


    Durch das ständige Aufoktruyieren ungewollter Funktionen fühle ich mich in meiner persönlichen (Wahl)-Freiheit eingeschränkt und mache deshalb grundsätzlich erstmal denjenigen verantwortlich, der mir ungefragt so eine Leistung verkauft, bzw. unterschiebt und erst in zweiter Linie diejenigen, die das initiiert haben.

    Wobei die Wahlfreiheit diese Funktionen zu nutzen oder auch nicht, ja grundsätzlich (noch) gegeben ist, nur durch die Implementation, durch die Hintertür immer wieder erzwungen wird, was das eigentliche Problem ist. Das meine ich auch mit "übergriffig".


    Noch als Anmerkung: Ich habe kein Problem mit irgendwelchen Regularien, wie z. B. der für Cybersecurity an sich, nur wenn ich mir die offenen Punkte, die eine Reparatur und damit den Betrieb eines Fahrzeug nach Auslaufen der Online-Hersteller Unterstützung defacto unmöglich machen, vor Augen führe, vor allem ohne beim Kauf explizit darauf hingewiesen zu werden, halte ich das für sittenwidrig.