Beiträge von Kazari24

    Falls das auch tiefe Lackkratzer sind...


    Bin neulich mal mit der Plastikschnauze an eine rauh verputzte Wand gerollt, waren natürlich sofort winzige Abplatzer von den Sandkrümeln im Putz da.

    Beim DM Markt gibt es eine große Auswahl an Fingernägellackfarben. Hab mir die Bestpassende gegriffen und die Löcher im Lack mit einem leicht getunkten Holzzahnstocher aufgefüllt, ein paar Tage danach überstehende Farbreste wegpoliert...sieht man kaum noch...

    ...Die gleiche Aktion hab ich schon mal an einer verkratzen Alufelge gemacht, ohne Polieren...

    Mir ging es nur darum, mit 1L Bremsflüssigkeit auf jeden Fall sicherzustellen, daß vorne alle alte Bremsflüssigkeit, vom Bremsflüssigkeitsbehälter, über den ABS-Block, den Bremszylinder, bis zur Bremszange rausgespült wird. Darum vorne zuerst...falls es dann doch mit dem 1L später eng wird...im Normalfall will man ja in erster Linie die feuchte Bremsflüssigkeit loswerden...

    Meine Erfahrung soweit bei anderen Fahrzeugen, auch Motos:

    Reines Vakuum funktioniert nicht, da das Gewinde der Entlüftungsschraube Nebenluft zieht und ggf. dann Luft ins System kommt.

    Überdruckbehälter mit Pumpe und Vorratsbehälter (um 40€) und passendem Anschluß am Deckelgewinde des Bremsflüssigkeitsbehälters funktioniert wunderbar. 1L Bremsflüssigkeit einfüllen, aufpumpen und zuerst vorne entlüften, dann hinten, bis der Liter durch ist, und der Füllstand im Bremsflüssigkeitsbehälter stimmt - fertig. Den Alt-Rest im ABS Block, ohne irgendwelche elektrischen Pumpaktionen anzuwendem, halte ich für vernachlässigbar. Ach ja, ein paar Mal dabei mit dem Bremspedal pumpen, sollte auch sein.

    ...Wie geschrieben, wenn man die äußeren Kontakte (braun/grün und schwarz) am Stecker überbrückt (ggf. mit strombegrenzendem Widerstand, z. B. 470 -2.2k Ohm, falls es alternative Beschaltungen gab oder gibt) und die Heckklappe springt auf, kann man wohl davon ausgehen, daß der originale Schalter für den US Markt GJR966630A keine Fehlinvestition ist...



    Noch ein Nachtrag:

    Den Schalter kann man beim Mazda Händler für ~56€ bestellen, der war aber nicht vor Anfang nächsten Jahres lieferbar...

    Ich habe angenommen, dass der Schlüssel möglicherweise einen Bewegungssensor oder so hat und nicht wirklich aktiv sendet /empfängt wenn er unbewegt in der Schublade liegt.
    Die Batterie hält wie gesagt seit 3 Jahren, daher habe ich angenommen dass der Schlüssel wohl kaum die ganze Zeit funken würde?

    Na ja, der Empfänger im Schlüssel muß nicht die ganze Zeit in einem voll aktivierten Zustand laufen, wie es zur Authentifikation nötig ist. Es reicht ja ein "Doze mode" um ihn vom Fahrzeug her aufzuwecken. Aber diese ganzen Keyless-Implementationen sind äußerst tricky, um auch nur ja jeden (Bedien-)Zustand zu beherrschen. M. E. bei den aktuellen Öffnungs- und Schließsystemen, die nur mit Annäherung funktionieren, noch mal komplizierter. Das das bisher meistens nicht (klau-)sicher ist, sieht man ja bei der aktuellen ADAC Auswertung zur Diebstahlsicherheit von Fahrzeugen mit Keyless-Systemen.

    Ich hab kein Keyless, der ND springt trotzdem an.

    Anscheinend doch, aber funktionsreduziert, ohne Schließsystem. Ich nehme an, ohne Batterie im Schlüssel, kein Starten möglich, oder?

    (bzw. nur mit Schlüssel nah an am Startknopf, das mit dem bekannten herkömmlichen Schlüsseltransponder - so wie auch oben mit abgeschalteter Keyless-Funktion im Schlüssel.)

    In der Bedienungsanleitung eines MY23er MX-5 steht ebenfalls drin, dass die Schlüsselbatterie alle 12 Monate gewechselt werden müsste. Meine Batterien sind nun schon knapp 3 Jahre alt, bisher klappt noch alles wie es soll.
    Bei mir ist der MX-5 so eingestellt, dass der Schlüssel immer in der Tasche bleiben kann, man aber an der Tür das Knöpfchen drücken muss zum auf-/zuschließen. Ist der Schlüssel auch in diesem Fall permanent am senden/empfangen/aktiv, also auch wenn der Schlüssel daheim in der Schublade liegt?

    Ja, irgendwie müßen der Schlüssel und das Auto ja miteinander kommunizieren, wenn man das Knöpfchen drückt.

    Ich vermute, beim Drücken der Türtaste, pingt das Fahrzeug den Schlüssel mit aktivierter Keyless-Funktion an. Dazu muß dessen Empfänger immer aktiv sein (Keyless-Funktion aktiviert).

    Sobald der Empfänger im Schlüssel merkt, daß jemand etwas von ihm will, fährt der Prozessor im Schlüssel dann hoch und erledigt die Authentifizierung und sendet seinerseits einen (hoffentlich) Einmalcode ans Fahrzeug, das dann öffnet.

    Bei Porsche (so munkelt meine Werkstatt) fährt nur bei irgendeiner (Porsche?-)Schlüsselannäherung immer der halbe Bodycomputer hoch und bleibt eine Viertelstunde aktiv. Das führt z. B. beim (VIP-)Flughafenparken angeblich dauernd zu endladenen Batterien nach wenigen Wochen. Ob das auch so bei Mazda ist, weiß ich nicht, aber durch die zusätzliche Türtaste erscheint mir diese Implementation eher unwahrscheinlich.


    ...Noch komplizierter wird's beim Anlassen, dann müssen mehrere Empfänger im/am Fahrzeug die Position des Schlüssels feststellen, insbesondere ob er sich auch im Fahrzeug befindet...


    Wenn der Keyless-Spuk bei einem modernen Mazda-Schlüssel ausgeschaltet ist, ist der normale, immer aktive Empfänger im Fahrzeug derjenige, der vom Schlüssel einen Einmalcode empfängt und öffnet, so wie bisher bei herkömmlichen Schließ- und Öffnungssystemen implementiert.


    Unterm Strich existieren also beim Miata 2 Schließsysteme parallel, wobei das Keyless-System auch die Zündung bedient.