Beiträge von TZApex

    Rechts & links gleichermaßen?

    Ja, anbei ein Bild wie das aussieht. Da sitzt der Kotflügel schon auf, obwohl das Auto nicht mal ganz abgelassen ist. Das ist mit der Spirplatte


    Ich habe zudem mal versucht ohne Spurplatte zu verschränken und sitzt er nicht mehr am Kotflügel auf, sondern auf der Radhausschale.

    Wenn ich nach rechts lenke, dann sitzt er vorne auf und wenn ich nach links lenke, dann sitzt er hinten auf.

    Jeweils sitzt der Reifen über eine Länge von etwa 10cm auf, also nicht nur eine kleine Berührung, sondern er sitzt da eher flächiger auf.

    Und das obwohl das Auto ohne Spurplatten ja im Serienzustand ist.

    Ich denke auch nicht, dass weniger Nachlauf hier hilft, da ja auch hinten aufsitzt.

    Er federt also einfach zu tief ein.

    Den Nachlauf noch weiter zurück nehmen auf 6°20' wie einige schon geschrieben haben. 6°50' ist noch zu viel!

    Ich fahre die orig. Felgen mit 15er Spurplatten und Eibach Pro Kit. Die Federn haben sich heftig gesetzt so das er recht tief ist.

    Mit den Michelis, die bekanntlich sehr breit bauen, schleift es bei mir nur wenn ich stark anbremse und einlenke, quasi Serpentinenfahrten.

    Bei den orig. Bridgestone oder Hankook V12 hat bei mir nix geschliffen.

    Ansonsten, Heißluftfön und die Radschale bearbeiten.

    Beim Verschränktest berührt es in der einen Lenkrichtung vorne im Radhaus. Das könnte mit weniger Nachlauf und/oder einem Heißluftföhn gefixt werden.

    Wenn ich in die andere Richtung einlenke, dann sitzt die äußere Kotflügelkante auf dem Reifen auf. Wüsste nicht wie das durch weniger Nachlauf besser werden sollte. Vielleicht in Kombination mit mehr Sturz und hochgedrehtem Fahrwerk.


    Unabhängig davon, habe ich ja quasi kein gültiges Gutachten für mein Fahrwerk, bzw. nicht das richtige Fahrwerk für mein Gutachten. Sobald das passt, wird die Situation beim Verschränktest verbessert. Falls es dann immernoch nicht passt, kann ich immernoch die Vermessung anpassen.

    Etwas mehr Sturz würde ich jetzt nicht als negativ ansehen. Etwas zumindest, kein ganzes Grad mehr.
    Einige im Forum fahren ja auch 6°30' Nachlauf und kommen damit klar. Ich fahre mehr und mag die "anständigen" Rückstellkräfte.

    Kann mir nicht vorstellen, dass damit mein Verschränkungsproblem gelöst wird. Da fehlt nämlich ein ordentliches Stück.

    Vielleicht würde das das Fahrverhalten verbessern, aber ich warte erstmal ab und vielleicht muss ich ja sowieso eine neue Achsvermessung machen, dann kann ich andere Werte nutzen.

    Die Werte, die ich jetzt hab einstellen lassen, waren Alltagswerte von Svanniversary .

    Stand es schon irgendwo? Wie viel Sturz fährst du denn aktuell vorne?
    Wie viel Nachlauf man fährt, ist neben dem funktionalen Aspekt in diesem Fall, auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Recht gering Rückstellkräfte muss man mögen - oder auch nicht. Worauf ich hinaus will: Sobald die für komplette Freigängigkeit einzustellenden Werte in einen Bereich gehen, die eine Einschränkung darstellen, wäre ich nicht mehr zu Kompromissen bereit.

    Aktuell ist folgendes eingestellt:

    VA Nachlauf 6°50'

    VA Sturz -1°05'

    VA Spur 0°05' pro Seite

    HA Sturz -1°40'

    HA Spur 0°12' pro Seite


    Ich würde ungern höher schrauben oder noch weniger Nachlauf fahren. Ich finde die Rückstellkräfte bzw die Lenkkräfte ungewohnt gering und schon fast nervös, aber damit kann ich leben, wenn ich dafür nicht höher schrauben muss. Ich denke mit Sommerreifen, mehr Grip und folglich höheren Lenkkräften sollte die Nervosität ja auch weniger werden.

    Danke dir, das Problem ist ja, dass der Anschlagpuffer nicht so ist wie im Gutachten steht.

    Also natürlich kann ich nachträglich etwas hinzufügen, aber das Fahrwerk ist nicht in dem Zustand wie es im Gutachten ist und ich denke mit solchen auffällig nicht-originalen Federwegsbegrenzer wird es vermutlich nicht eingetragen.


    Falls es nach dem Nachrüsten der Anschlagpuffer immernoch beim Verschränktest schleifen sollte, dann kommen eben Spurplatten runter, ich versuche noch mehr Nachlauf wegzunehmen, ich erhöhe den Sturz.

    Um das zu wissen, muss aber erstmal das Fahrwerk in einem eintragbaren Zustand bzw. wie im Gutachten sein.


    Danke dir aber für das Angebot, vielleicht komme ich ja doch noch drauf zurück falls sich irgendwas anderes ergibt.

    Bei meinem S waren bisher glücklicherweise keine Probleme. Könnte ja wirklich an den härteren Federn liegen, wäre ja plausibel. Hat den ausser TZApex das gleiche Problem mit dem Neomax N gehabt? Oder gab's vorher bei den Street Fahrwerken Auffälligkeiten?

    Es gibt diesen Fall in einem anderen Thread:




    Denke nicht, dass es das Problem beim Street gab, weil das ja vermutlich einen ganz anderen Herstellungs- und Lieferungsprozess hatte.

    Das Problem scheint auch nicht allzu häufig aufzufallen, da es scheinbar erst seit 2023 besteht und seitdem vielleicht nicht so viele mit dem "N" so tief fahren wollen.

    So wie ich es jetzt gelesen habe waren es hier im Forum vielleicht 3-4 Personen, die davon auch wissen.

    Vielleicht sind auch mehr betroffen, die einfach höher Fahren oder durch härte Federn (im S z.B.) keine Probleme beim Verschränken hatten.

    Dann gibt es sicher noch einen Teil, der das Fahrwerk bei SPS eingebaut lassen hat und davon nichts mitbekommen hat, weil einfach nachträglich noch weitere Federwegsbegrenzer eingebaut wurden.

    Besser wäre es natürlich gewesen, die gelieferten Teile mit der Spezifikation im Teilegutachten abzugleichen, dann hätte man das vor Verbau monieren können. Ich sehe hier aber dennoch SPS in der Pflicht zur Nachbesserung im Sinne der beschriebenen Produktspezifikation.

    Sehe ich auch so. Ich hätte das vielleicht vorher checken können, aber es ist einfach nicht das was ich bestellt habe und vorallem nicht das, was im Gutachten steht.

    Im Gutachten steht auch bei den Auflagen für den Hersteller: "Mit der Beigabe des Teilegutachtens bescheinigt der Hersteller die Übereinstimmung von Prüfmuster und Handelsware."

    Das wurde von SPS ja nicht eingehalten und dass das bei SPS scheinbar bekannt ist und Fahrwerke ohne gültiges Gutachten bzw Gutachten ohne passende Fahrwerke verkauft werden, ist mir ein Rätsel.

    Kurzes Update:

    SPS hat angeboten mir kostenfrei einclipsbare Federwegsbegrenzer zuzusenden.


    Daraufhin habe ich meinen TÜV Prüfer kontaktiert, der meinte, dass er das nicht eintragen würde und er sieht das wie ihr, dass das keine schöne Lösung ist und die Begrenzer wieder rausfallen können.


    SPS habe ich darauf angesprochen und ich habe angeboten mir einen Tag Urlaub zu nehmen und das Auto vorbeizubringen, damit die das vor Ort in Ordnung bringen können.


    SPS meint jetzt, dass scheinbar alle Neomax Fahrwerke mit den verkürzten Begrenzern ausgeliefert werden und die geclipsten Begrenzer bei ihrem Rennstreckeneinsatz keine Probleme machen und die Staubmanschette die Begrenzer ja halten würde. Sie würden mir ein Angebot erstellen um die Federwegsbegrenzer vor Ort einzuclipsen und es vor Ort abnehmen zu lassen.


    Ich wüsste nicht wie die Staubmanschette die Begrenzer halten soll, aber naja. Habe dann geschrieben, dass ich eigentlich gerne eine ordentliche Lösung hätte, zudem hinten ja die richtigen Anschlagpuffer verbaut sind.


    Ehrlich gesagt bereue ich langsam meinen Fahrwerkskauf bei SPS und ich hätte vielleicht eher ein anderes der paar Fahrwerke kaufen sollen, die sich als gut bewiesen haben...