Kupplung schon durch?

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    • Kupplung schon durch?

      Hallo Zusammen,

      also ich bin eben mal durch die Eifel geheizt... und auf guten Strecken volle Kanne... also bis fast in den Begrenzer und die Gänge reingeprügelt...

      Dabei habe ich folgendes festgestellt: anscheinend ist meine Kupplung bald durch. Bei oben genannten Verhalten ist die Kupplung öfter durchgerutscht... das aber immer nur bei maximaler Beschleunigung 4 und 5 Gang in den nächst Höhreren kurz vor Begrenzer...schwierig zu beschreiben.... also das ist als würde ich mit schleifender Kupplung fahren...Fuss ist aber nicht auf der Kupplung...

      Kann doch nicht sein, dass nach 33400 Km schon die Kupplung durch ist.... und so Prügelorgien mache ich echt selten, sonst normale Benutzung. Was kann das sein? Ich mein 160 Ps sind doch kein Thema... Was stimmt da nicht?

      Jemand eine Idee was das sein könnte?

      Gruß

      Oliver

    • Hallo Oliver,

      ja, die Kupplung kann schleifen, wenn es richtig zur Sache geht, ich kenne das auch, denke aber, es ist nur eine momentane Überbeanspruchung und die Kupplung ist nicht am Ende.

      Jetzt wird mir auch klar, weshalb Du ein neues Getriebe bekommen hast. Ist das jetzt die revidierte Version? Stell doch bitte ein Bild Deines Getriebeaufklebers in den Getriebethread, dann wissen wir, bei welchem Produktionsdatum des Getriebes wir jetzt stehen.


      Gruß Ulli

      G-184 EL von 2019 in purweiß. OEM Sport Fahrwerk, Michelin PS4, Rückfahrkamera.
      Fahrwerkseinstellung (Werte und Empfehlung).

    • mistax schrieb:

      Kann doch nicht sein, dass nach 33400 Km schon die Kupplung durch ist...
      Ein Kollege von mir hat neulich beim Wenden eines fast neuen LKW auf dem Firmengelände (!) die Kupplung ruiniert. Der Gestank war mit Worten nicht zu beschreiben. Der Kerl ist seit vielen Jahren LKW-Mechaniker und weiß eigentlich, was er tut.

      Soll jetzt also nicht heißen, dass es unbedingt an dir liegt. 8)

      LG
      Nelle

      2018er G160 Roadster SL + SP, Magmarot.
      Fox ESD, I.L. Motorsport Domstreben V+H, Dunlop Sport Maxx RT 205/50R16 auf OZ Alleggerita, KW V3 Gewindefahrwerk, Fahrwerkseinstellung (klick)
      und so schaut er aus (klick)

    • hm, mir ist klar dass ich schon selbst die kupplung durch bekomme wenn ich immer draufstehe :) allerdings habe ich bei anderen autos noch nie ne kupplung kaputt gemacht, von daher würde ich sagen, fahre ich durchschnittlich... mir ist das aber auch bisher nur unter richtiger volllasst aufgefallen... Aber vielleicht quäle ich wirklich den Wagen zu viel :whistling:

    • Das hört sich dann ja simpel nach zu heißen Belägen an, also sozusagen Kupplungsfading ;-). Könnte gut sein.

      Viel bringen tut das durchreißen eh nicht, aber das ist wohl allen klar ;-).

      Mich hat letztes Jahr ein Profi auf der Nordschleife überrascht. Das waren die mit Abstand langsamsten, aber gleichzeitig auch weichsten Schaltvorgänge, die ich jemals gesehen habe. Da war dann nicht die geringste Unruhe und kein Lastwechsel im Auto spürbar.
      Das ist mal was zum üben und nachmachen.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Habe ich ja geschrieben, sauber und sanft schalten, weil man keine Unruhe in das Auto bringen will.
      Du gewinnst nicht wirklich ein Rennen nur weil Du Deine Kupplung quälst.

      Mit Rev.-Matching/Zwischengas kann man die Belastung der Kupplung sogar deutlich reduzieren.

      Und für echten Rennbetrieb würde man wohl sowieso eine andere Kupplung einbauen, die zur gesteigerten Motorleistung passt.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

      „The speed was okay, but the corner was too tight.“ (Juha Kankkunen)

    • Schonend fahren ist ja schön und gut... aber gelegentlich möchte ich den Bock halt mal bissen rannehmen... darüber hinaus ist der Motor so leistungstechnisch doch für hohe drehzahlen ausgelegt... also da liegt dann die maximale leistung an... wenn ich da aber zum einschlafen kupple und den gangwechsel vollziehe, fällt ja wieder die drehzahl ab... nicht jeder betätigt ja nun gleichzeitig alle pedale, wie hier gelegentlich zu lesen... wie auch immer, wenn bei hohen drehzahlen oberhalb von 5500, beim schalten vom 3 in den 4 usw. die kupplung "nachzieht" finde ich das schon merkwürdig...

    • Inari schrieb:

      Wenn Du mit angezogener Handbremse da stehst und im Vierten die Kupplung kommen läßt, würgt es dann den Motor ab, oder rutscht die Kupplung durch?

      Grüße,
      Inari
      NICHT! machen.
      Wenn sie noch halbwegs gut ist, nimmt man damit die letzten 50.000km an ordentlichem Belag auch noch runter...


      Zum Schalten: Jap, Revmatching heißt das Zauberwort.
      Vom ersten in den zweiten Gang etwas länger warten, bis die Drehzahl weit genug gefallen ist.
      Vom zweiten in den dritten Gang kann man schon etwas flotter schalten.
      Usw.
      Fünften in den Sechsten bspw. kann man richtig flink machen.

      Wenn man die Zeitpunkte verinnerlicht, kann man auch recht hart/schnell einkuppeln, ohne das es ein Rucken gibt, weil die Drehzahl schon passend angeglichen ist.


      Beim Runterschalten dann genauso, ersetze dort einfach die Zeit mit der Menge Gas.
      6->5 wenig
      5->4 etwas mehr
      4->3 mehr
      3->2 viel mehr
      2->1 lassen wir das mal lieber...


      Wenn man Anhaltspunkte für's Revmatching haben möchte, also wie groß die Drehzahldifferenzen zwischen Gängen sind, kann man
      A. das Getriebediagramm studieren. (Irgendwo fliegt das hier herum)
      B. 50 im Dritten, Vierten und Fünften fahren, und sich dabei die Drehzahlen anschauen.

      Und dann gibt man beim Runterschalten einfach mal Zwischengas und probiert die Drehzahl in den passenden Bereich zu bekommen.
      Später geht das einfach zusammen mit Gehör und Gefühl. :D


      @MX505
      So schreibt es auch der Stig in seinem Buch, die besten Schaltvorgänge seien die sanftesten. :)

      Sonnige Grüße,
      Henry

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Henry ()

    • Ich denke da sind wir wieder an dem Punkt, dass der MX eher nicht als echter Sportwagen entwickelt wurde und die Basis ganz normale Großserientechnik ist.
      Also damit leben und bei Verschleiß Teile tauschen, oder gleich verstärkte Teile einbauen.

      Aber imho macht diese Prügelei auch nicht wirklich viel Sinn und ich würde lieber Zeit darin investieren eine schnelle und gleichzeitig saubere Fahrweise zu üben.
      Wenn ich dann auch noch brutal die Gänge durchreiße, belaste ich die Synchronringe stark, so dass irgendwann Probleme mit der Schaltbarkeit vorprogrammiert sind.

      Zur Technik:

      Hochschalten:
      Die Drehzahl fällt von alleine ab und ich muss nur im richtigen Rhythmus einkuppeln. Materialbelastung: minimal

      Herunterschalten:
      Für Fortgeschrittene mit einem Stoss Zwischengas, so dass auch hier die Drehzahl von Getriebe und Motor matcht.
      Materialbelastung: minimal

      Beides fördert eine sehr schnelle und lastwechselfreie Fahrweise.

      Und zur Sicherheit, um auch hier Missverständnisse zu vermeiden. Jeder möge so fahren wie er am meisten Spass hat. Aber auch hier gilt, dass das ggf. seinen Preis hat.

      Ich finde auch nach wie vor, dass der MX zum Glück ein günstiges Auto ist, so dass man halt ggf. mal etwas umbauen oder reparieren muss. Das ist dann immer noch allemal viel günstiger als viele andere Autos.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Svanniversary ()

    • Hmmm - mir kommt da in den Sinn: wie macht Ihr das beim Schalten vom ersten in den zweiten Gang?
      Wenn ich nicht grad die Kupplung sehr langsam und viel zu lang schleifend kommen lasse, ist es maximal in der Hälfte der Fälle ein weicher kaum merkbarer Schaltvorgang. Das habe ich so bei keinem anderen Auto.... .

      Antje - mit MAX und dem Sonnengelben (93er MR2) :love:
      G160, saphirblau, EL - bestellt: 01.02.2016 - Übergabe: 19.05.2016
      Rückfahrkamera, Eibach Pro-Kit, SL-Bilsteindämpfer, Edelstahl-Einstiegsleisten, blaue Einstiegsbeleuchtung, Stubby, Zymexx Meshgrill 'S', Zymexx ZStyle#Classic2 (soviel zu: bleibt alles Serie...)


    • Ja, stimnt durch die geringe Schwungmasse ist gerade der Wechsel vom ersten in den zweiten schwierig.
      Klappt bei mir mittlerweile sehr gut, wenn man normal anfährt und recht früh schaltet. Zügiger oder bei höherer Drehzahl erfordert das viel Gefühl und Übung.

      Ich habe mir die Beschleunigungsorgien in den niedrigen Gängen (1., 2.) weitestgehend abgewöhnt, weil dass die sind, die am meisten aufs Material gehen.

      Auf jeden Fall wichtig ist immer zügig einzukuppeln, weil schleifen lassen sehr aufs Material geht, insbesondere bei höheren Drehzahlen. Lieber ruckeln lassen, als schleifen lassen.

      Viele Grüße Sven
      MX-5 G184 30th Anniversary, Oehlins Road&Track (70/40), I.L. Streben (Domstreben und Unterbodenstreben), Fahrwerkseinstellung (nur Werte)

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    • Danke @MX505.
      Lange schleifen lassen knicke ich mir wegen des Materialmordes - deswegen gibt es ja immer mal wieder einen Ruck.... .
      Ich werde also dann mal eher mistermäßig schalten und nicht etwas hochdrehen, sondern sehr früh von 1 in 2 in schalten.

      Antje - mit MAX und dem Sonnengelben (93er MR2) :love:
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