Häufigkeit beinahe Unfälle

  • Sogar die Zukunft war früher besser ;)


    Mit den SUVs hab ich auch meine Probleme. Wenn so ein Wagen hinter mir an der Ampel steht bemühe ich mich, bei grün direkt loszufahren. Es könnte ja sein dass er mich noch gar nicht bemerkt hat.


    Auch ich halte es sowie Superschnucki. Ich fahre mein Ding, rechne mit allem. Und schau dass ich allen potentiellen Konflikten schon im Vorfeld aus dem Weg gehe.

  • hashi Licht an?

    Oder verlässt Du Dich auf die TFL?


    Schwarze ND werden immer übersehen.

    Bei helllichtem Tag ja, ich denke die sind dann auffälliger als schmale LED Abblendlichter.

    Aus Erfahrung mit unmotirisierten Zweirädern bin ich zumalst bei Spurwechsel und an Ampeln wie geschildert sehr vorausschauend.


    Ich war bisher der Meinung es wäre zu paranoid mit dem MX-5 absichtlich stellenweise 20 km/h langsamer zu fahren als mit meiner untermotisierten Wintermöhre, aber wenn ich das tatsächlich muss, um nicht im Rollstuhl zu landen... Seitenaufprall muss ich nicht testen. Wie gesagt, ich rede von Fahrgeschwindigkeiten die zu erwarten sind. Wenn man durch den Kreisverkehr mit 50 fliegt, kein Wunder.


    Mir geht's rein um ähnliche beinahe Unfallerfahrungen oder ob das gefühlt nur lokal bei mir ist. So alt bin ich nicht, dass ich um die "gute" alte Zeiten trauern muss🙂

  • Grundsätzlich ist es sehr hilfreich, irgendwann im Leben mal Motorrad gefahren zu sein. Auf den Straßen lernt man das Verhalten der anderen Fahrer zu lesen, was schon beim Fahrzeug anfängt. Ein BMW oder Audi, der hinter mir im Berufsverkehr auf der Autiobahn linke Spur kurz vor der Abfahrt vor mich auf die Mitte zieht und bremst, macht das sicher nicht, um zu telefonieren, sondern ohne Blinker sich möglochst weit vorne in die Abfahrt zu drängeln. Sowas meine ich halt.

    Motorradfahren abseits der Straßen mit Enduro/MX/Trialer schärft die Instikte fürs Fahrverhalten der eigenen Möhre.


    Zu den Beinaheunfällen: Wo fährt der TE denn rum? Ballungsräume und angrenzende Ausflugsgebiete? Vielleicht mal explizit die Spaßfahrten in ruhigere Gegenden planen und bei Dailyfahrten einfach zurückstecken, auch wenn der Gasfuß juckt. ICh nutze den Mxer eiegntlich kaum noch hier zuhause im Umfeld. Ab un dan mal ne Erhaltungsfahrt ins Büro, morgens AB, abends über Land. Aber das macht weder morgens (AB voll) noich abends Spaß (Landstraße voll und sehr schlechter Belag). Deshalb am WE lieber 80km Anfahrt in die Eifel und da hat man "seine Ruhe".

    seit 3/24 ein Kinenbi von 12/22 mit K-Tec Street, 30mm/40mm Spurplatten und Domstreben v+h - Getriebetod bei 4.500km :rolleyes: Tauschgetriebe bei 8.500km :)

  • Für uns ist der MX-5 ja ein Daily, sprich Erstwagen. Wir fahren zwar noch einen Mazda 3, der ist aber meist in den Händen unseres Sohnes. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es mit dem dunkelblauen MX-5 etwas „speziell“. Gerade wenn man auf der dreispurigen BAB oder in der Dunkelheit oder mit Gischt unterwegs ist. Dann heißt es schnell raus aus dem toten Winkel und Abstand halten. Hab ich mir auch so beim Motorradfahren angewöhnt.


    Weiterhin habe ich in den Stoßfängern die Reflektoren verbaut und am Kofferraum die 3M Reflektorleiste. Dezent aber ggf. hilfreich. Übrigens empfinde ich die TFL des ND1/2 als wesentlich auffälliger als die des ND3.

    DLzG, Frank

    🏳️‍🌈✌🏻🇪🇺🇯🇵

    „It‘s not about miles per hour, it‘s about smiles per hour.“ Bob Hall

    Mazda MX-5 Kazari 1.5 MY 2023

    130/80/50/30

  • Verstehe ich nicht ganz, die Frage.


    Was is'n ein "Beinaheunfall"? Ist das vergleichbar mit "ein bisschen schwanger"?


    - Es kommt zur Kaltverformung, dann ist es ein Unfall.

    - Es kommt nicht zur Kaltverformung, dann ist es kein Unfall.


    Alles andere sind evtl. gefährliche Situationen, die durch Lebens- und Fahrerfahrung sowie fahrerisches Können entschärft werden können, bzw erst gar nicht gefährlich werden. Um in gefährliche Situationen zu kommen, sind aber streng genommen nicht einmal andere Verkehrsteilnehmer erforderlich.

  • Ich war bisher der Meinung es wäre zu paranoid mit dem MX-5 absichtlich stellenweise 20 km/h langsamer zu fahren als mit meiner untermotisierten Wintermöhre,

    Ich weiß nicht wo Du unterwegs bist. Innerorts fahre ich in der Regel im Verkehr einfach mit. Außerorts eher 20 Km/h über dem üblichen Tempo.


    Kann es sein dass Du die Nähe zum Verkehr nicht gewohnt bist und die SUVs und andere Dickschiffe schon wegen der gefühlten Verletzlichkeit in dieser kleinen Kiste als Bedrohung empfindest?


    Mir schmiert mal ein Heck weg wo es nicht wegschmieren sollte. Das sind adrenalinige Momente. Probleme mit anderen Verkehrsteilnehmern kann man jedoch weitgehend aus dem Weg gehen. Dusolltest es immer selbst in der Hand haben.

  • Deshalb am WE lieber 80km Anfahrt in die Eifel und da hat man "seine Ruhe".

    Das tu ich auch öfters mittlerweile, habe bissl weniger Anfahrt.


    Meine Aussage auf SUVs bezog sich darauf, dass ich das Gefühl habe, dass wegen deren überwiegenden Anteil generell höher geschaut wird, ob an einer Kreuzung wer kommt. Da rutscht der MX-5 halt drunter. Zumal wenn er die Farbe vom Straßenbelag hat.

    Meine letzten beinahe Unfälle waren alle an Kreuzungen unterschiedlicher Verkehrsdichte. Es ist ganz egal, was angefahren kommt. Wenn ich nicht gesehen werde, hat jeder Kontakt schmerzhafte Folgen.

  • Um in gefährliche Situationen zu kommen, sind aber streng genommen nicht einmal andere Verkehrsteilnehmer erforderlich.

    Davon rede ich nicht. Wenn ich zu schnell in eine Kurve fliege und dann verunfalle ist das mein eigenes Versagen. Das habe ich selbst unter Kontrolle, oder ggf. eben nicht. Gleiches wenn ich die Rennstrecke betrete.

  • SUV sind schon sch.....


    Noch "besser" ging's mir mal mit dem MX: Kleine Einmündung im Wohngebiet, alles zugeparkt mit SUV und Kleinlaster. Deswegen habe ich den flachen Lambo von rechts nicht sehen können, der hat mich nicht sehen können. Da wir aber beide sehr umsichtig fuhren, war's eher ein kleiner Schreckmoment.

  • Mir ging es interessanterweise in letzter Zeit so, daß Fahrer vor mir Gas geben, wenn ich hinter ihnen auftauche und das mit (wirklich!) zivilem Abstand. Irgendwie scheint der ND im Rückspiegel herausfordernd zu wirken...


    Abgesehen davon, ist es schon etwas beklemmend, wenn im Rückspiegel ein SUV vor ner roten Ampel auffährt...man sieht nur noch ne Wand und kommt auf die Idee, er könnte einfach über mich hinweg fahren.


    In jedem Fall habe ich vor, genau wie bei meiner FJ1200 schon vor 35 Jahren, das Aufschlaghörnchen gegen ein Kompressorhorn auszutauschen.

    Manchen Verkehrsteilnehmern muß man schon" ins Hirn blasen", um wahrgenommen zu werden.

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