Norwegen 2026 (auf Motorrad)

  • Nach dem Aursjø-Intermezzo ging es zum Pausenort. Zunächst am Eikesdalsvatnet lang

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    Mit kurzem Blick auf den berühmten (inzwischen aber künstlich am Leben gelassenen) Mardalsfossen

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    Wir haben eigentlich den Pausenort am Langfjorden von 2023 gesucht, auf dem wir den Aursjøvegen überhaupt erst entdeckt haben. Haben ihn aber einfach nicht gefunden. Mehrere kleine Rastplätze später dann beschlossen, dass das nichts mehr wird und daher eine ehemalige Küstenstraße genommen, die inzwischen eigentlich von einem Tunnel umfahren wird und dort dann ein paar Bänke entdeckt und spontan Pause gemacht. Diesmal ist ein Alex-Suchbild enthalten

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    Der eigentlich gesuchte Pausenort kam dann übrigens ungefähr 2km später, war aber ziemlich voll und nicht ansatzweise so schön, wie der "neue".


    Von dort ging es dann stramm nach Norden bis zum Ende. Vorbei an mehreren Fjorden (wo man dann zeitweise auch mal ein ganzes Stück gen Süden gefahren ist, um auf die andere Fjordseite zu kommen und dort dann weiter nach Norden zu fahren). Es ging auch über die Gjemnessundbrua

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    Und weiter nach Norden bis Kristiansund. Und wir haben uns ein wenig gewundert, wie viele Geschäfte es dort gibt. Scheinbar halten dort gerne mal Kreuzfahrtschiffe und auch die Hurtigruten fährt hier hin. Gut für uns: im dortigen Biltema gab es für einen sehr schmalen Taler (unter 1€) 2 CR2032 Batterien (Paulas Motorrad hat seit ein paar Tagen gemeckert, dass die Schlüsselbatterie bald alle ist) und wir konnten im ersten Self Wash, den wir entdeckt haben, mal die Motorräder waschen

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    Früher gab es häufig self wash Anlagen an Tankstellen. Inzwischen sind die meisten Tankstellen unbemannt und auch die ehemaligen Self Wash Boxen stehen zwar noch, gehen aber nicht mehr. War jetzt tatsächlich das erste Mal diesen Urlaub, dass wir so eine Anlage in funktionstüchtig entdeckt haben.


    Hinter Kristiansund ging es dann weiter über Hinterstraßen der Atlantik-Straße

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    Zur berühmten Brücke in den Himmel, der Storseisund-brua

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    Ist ganz witzig anzusehen, gerade aus der Perspektive. Man sieht ja nicht, wo die Brücke hin führt. Aber: viel zu bekannt und deshalb viel zu voll. Für die 2 Sekunden, auf denen dort mal kein Fahrzeug drauf sichtbar war, musste ich ~5 Minuten warten und immer wieder versuchen. Auch auf dem Parkplatz wo wir standen, alles voller Menschen und deren Blechdosen. Also wenn man in der Gegend ist, kann man sie mitnehmen, aber würde bei mir jetzt nicht auf einer "muss man unbedingt mal hin" Liste landen.


    Da schon eher unsere heutige Hütte. Die hat ein eigenes Wohnzimmer,

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    Eigenes Bad

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    Und eine Veranda mit Ausblick auf den Nåsavatnet

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    Hier lässt's sich aushalten.


    Ab morgen soll es hier wohl überall ziemlich viel Regen geben, also stellt euch auf weniger schöne Bilder ein

  • Heute bin ich ganz schön genervt. Aber nicht vom Wetter. Heute war das schlechteste Wetter der ganzen Woche angesagt, wir hatten aber exakt gar keinen Regen unterwegs. Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad, leicht bewölkt - perfekt.


    Genervt bin ich von Menschen. Unmengen an Menschen in den Touristenzentren des Landes. Unzählige Wohnmobile, die sich in quälend langsam den Berg hoch schieben. Dutzende Autos, die mitten im zähflüssigen Verkehr einfach mit Warnblinker stehen bleiben, um ein paar Fotos zu schießen. Es ist zum Mäuse melken.




    Aber der Reihe nach


    Hier die Calimoto Zusammenfassung: 299km in 6:06h

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    Gefahren sind wir von Eide nach Byrkjelo über Trollstigen und Geiranger. Norwegen-erfahrene wissen jetzt vermutlich schon, wovon ich genervt bin.


    Aber von vorne: der Tag beginnt mit der positiven Überraschung, dass vom Regen weit und breit keine Spur ist, auch auf dem Regenradar nicht. 14 Grad und bewölkt lässt sich aushalten. Woohoo. Also Sachen gepackt, Hütte gereinigt und los. Nach weniger als einer Stunde kamen wir an die erste Fähre. Wir haben uns hinter den anderen Motorrädern in der 2. Reihe angestellt. Die Verladedame mag aber Motorräder nicht sonderlich. Nicht nur hat sie uns nicht eher rauf gelassen (was bei den meisten Fähren hier passiert), sondern uns dann auch noch so hingestellt, dass wir mit als letzte von der Fähre wieder runterkommen. Na toll. Und dann ist beim andocken der Fähre ein Malheur passiert: es gab einen ordentliche Ruck zur Seite. Motorradfahrer saßen aber alle schon wieder auf ihren Böcken. 2 der 7 Moppeds lagen anschließend, darunter auch Paulas F. Weil wir da hinten so gequetscht standen, ist sie mit ihrem Scheinwerfer mein Nummernschild entlang geratscht. Kleine Blessuren am Scheinwerfer der F (nix, was man nicht wieder raus poliert bekommen würde)

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    Und ein leicht verbogenes und zerkratztes Nummernschild an der AT. Die größte Delle war diesmal in Paulas Ego. Aber die bekommen wir auch wieder ausgebeult :)


    Dann weiter und so gut es denn hinter den ganzen WoMos ging die Gegend genossen. Hier ein Blick auf den Rømsdalsfjorden von einem verlassenen Steg aus

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    Und dann kam schon der Trollstigen. Wetter war gut (unsere Wetter-Trefferquote ist hier bisher etwa 50%), aber der Verkehr ist zum abgewöhnen. Die Straße hoch ist halt relativ schmal. 2 Autos müssen schon aufpassen beim aneinander vorbei fahren. Ein jedes WoMo ist kaum schneller als mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Und wenn sich 2 WoMos treffen, geht das üblicherweise mit 1-3 Minuten Komplettstillstand für mindestens eine der beiden Richtungen einher. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass zu jedem Zeitpunkt um die 10-15 WoMos pro Richtung versuchen, da hoch oder runter zu kommen, ist einfach kein vorankommen mehr. Merke: wird zukünftig ausgespart. Ich dachte beim letzten Mal, dass das Problem war, dass wir am Wochenende da waren. Dem ist aber nicht so. Der ist einfach nur inzwischen dramatisch überlaufen. Versteh ich, die Ausblicke sind schon schön. Kann man aber in der Saison einfach nicht mehr hin.


    Als wir dann endlich drüber waren, noch kurz ein Bild vom dahinter liegenden Nationalpark gemacht

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    Und dann weiter.


    Beim Anstehen für die 2. Fähre nach Eidsdal (die, die man nehmen muss, wenn man vom Norden zum Geiranger will), dann das 2. Malheur. Diesmal komplett meine Schuld. Ich hatte den Seifenständer ausgeklappt und das Mopped darauf abgestellt, die Beine dann auf die Rasten und nach hinten ans Topcase angelehnt. Die Straße war aber leider nach rechts leicht abschüssig und das Fahrwerk ist offenbar unter meinem Gewicht langsam eingesackt. Bis ich gemerkt habe, dass ich umkippe, war es schon zu spät. Ich also nach rechts umgekippt und da stand natürlich Paula auf ihrem Motorrad. Paula Also nach rechts umgekippt und im Graben gelandet. Sie lag dann auf dem Rücken im Graben (vielleicht 20cm tief, also nicht schlimm) und kam erst nicht hoch, ich lag zwischen den Motorrädern mit einem Lachkrampf ob des dämlichen Umfallgrundes und die Moppeds lagen nebeneinander auf der Straße. Wir haben uns beide erstmal 2 Minuten lang die Seele aus dem Leib gelacht, bis Paula sich aus dem Graben hoch gekämpft und ich mich endlich aufgerappelt hatte. Zwischenzeitlich kam der Fahrer des Autos hinter uns dazu und wollte uns beim aufstellen der Moppeds helfen uns war sichtlich verwirrt von der Lage. Da liegen 2 Motorräder auf der Straße und die Fahrer liegen lauthals lachend daneben. Naja Wir haben also die Moppeds wieder hingestellt und weiter angestanden.

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    Es hätte uns bereits ein Zeichen sein sollen, dass wir erst auf der 3. Fähre nach unserer Ankunft drauf waren (40 Minuten Wartezeit für die 20 Minuten Überfahrt). Dann haben die die Fähre noch falsch beladen (die, die als letztes in die Warteschlange kamen, wurden als erstes verladen), wodurch wir dann wieder ganz hinten in der Ecke standen und im letzten Drittel der runter fahrenden waren.


    Wieder unzählige WoMos in atemberaubend langsamer Geschwindigkeit die Straße Richtung Geiranger genommen und wir ganz hinten dran. Juchee. Die haben wir aber augenscheinlich alle überholt. Die sind nämlich alle in den Tunnel abgebogen, wir sind aber geradeaus weiter die alte Bergstrecke weiter gefahren. Und hatten danach auf einmal keine WoMos mehr vor uns. Aber unzählige andere Touris. Am "Adlerkehre" Aussichtspunkt (Ørnesvingen) war etwa 10 Minuten Stop and Go Stau, weil halt alle einfach anhalten und warten, dass da ein Parkplatz frei wird oder sich eben mit Warnblinker hinstellen und erstmal in Ruhe Fotos schießen. Am Geiranger kommt aber noch hinzu, dass sich abertausende Kreuzfahrttouristen in Bussen und zu Fuß die Berge hoch und runter schwemmen. Ihr macht euch wirklich keine Vorstellung davon, wie viele Menschen da sind. Wir haben knapp eine Stunde gebraucht für die 25km von kurz vor der Adlerkehre bis hinter den Dalsnibba. Wir haben nirgendwo freiwillig angehalten und keine Fotos gemacht. Ich war einfach nur noch des Todes genervt und wollte da so schnell wie möglich wieder weg.


    Hinterm Geiranger mussten wir dann den Gamle Strynefjellsvegen einsparen (etwas über 20km lange alte Schotterstraße aus der Zeit vor den Straßentunneln), weil wir schon viel zu spät dran waren. Sind dann noch auf einen Parkplatz abgefahren und gesehen, dass 2 Schafe das eine Auto dort ziemlich schaf fanden

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    Die wollten eigentlich los fahren, die beiden Schafe haben sich aber erstmal genüsslich an der Stoßstange geschuppert. Während Mama Schaf den Blick in die Ferne genießt

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    Da war meine Laune wieder etwas besser.


    Von dort dann weiter und in Hjelle noch ein eher erschreckend es Bild vom Bondshusbreen gemacht

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    Kaum noch was da.


    Dort dann weiter über Stryn, den Innvikfjorden umrundet und von Utvik noch ein schönes Foto geschossen

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    Und anschließend in Byrkjelo in unsere Unterkunft eingekehrt. Morgen ist wieder Pausentag, also wird es weniger Bilder geben.


    Aber noch ein Exkurs zu Spritpreisen: die sind tendenziell deutlich niedriger als in D , aber die Ausschläge (Preisunterschiede zwischen beieinander liegenden Tankstellen) sind noch krasser. Das günstigste, was ich bisher gesehen habe, sind knapp unter 16 NOK, also etwa 1,40€


    Das teuerste war heute mit fast 23 NOK, also etwa 2,10€


    Gestern war an einer Stelle der Preisunterschied zwischen 2 Tankstellen, die vielleicht 5km auseinander lagen, ganze 6 NOK, also 55 Cent. Ganz so krass kenne ich das aus Deutschland nicht.


    Der niedrige Verbrauch gleicht das aber wieder aus. Ich habe bisher hier im Land 89 l verbraucht und bin 2049km gefahren, macht also einen Schnitt von 4,34


    Mein langfristiger Schnitt mit der AT (2017er CRF1000L) sind 4,78

  • heute war ein Pausentag und ich habe nicht viel zu berichten. Wir haben gestern Abend noch die Wäsche gewaschen und getrocknet bzw aufgehängt. Heute früh habe ich dann gesehen, dass der rechte Koffer von meinem Fährensturz doch etwas mehr abbekommen hat, als ich ursprünglich dachte

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    Der Deckel hat ihn offenbar noch vorübergehend in Position gehalten. Der muss dann wohl mal getauscht werden.


    Dann sind wir heute gegen Mittag los, Lebensmittel kaufen und außerdem beim Baker Jon 2 ein kleines Mittag und 2 Zimtschnecken gegessen. So lecker hatten wir die beide noch nie.


    Joa und Nachmittags waren wir dann auf einer kleinen Bootstour im Knøsjesfjorden. Das ist ein See, der von Gletschern gespeist wird und der liebe Hans bietet dort Bootstouren an, auf denen er viel zu den Leuten, der Gegend und den Gletschern zu erzählen weiß. Total unterhaltsam und sehr interessant. Man merkt richtig, wie er das Leben dort genießt. Er ist aus einem Inseldorf mit 300 Einwohnern, dann aber im Großraum Oslo groß geworden und vor ein paar Jahren erst hier in die Gegend gezogen. Er weiß aber mehr über die Gegend und die Leute zu berichten, als ich aus meinen 10 Jahren in Berlin.

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  • Norwegen ist ein wunderschönes Land mit grandioser Landschaft. Ich habe es genossen mit dem Motorrad und mit dem Wohnmobil.

    Ich würde versuchen, mich nicht über andere Verkehrsteilnehmer zu ärgern, das bringt genau gar nichts und versaut nur den Urlaub. Speziell Trollstigen und Geieranger habe ich aus den von dir genannten Gründen auch vermieden. Wenn es juckt, würde ich speziell in Nähe des Trollstigen eine Hütte nehmen oder das Zelt aufschlagen und die Straße abends fahren.

    Viel Spaß noch 👍

    serienmäßig bis auf Neomax S Fahrwerk, ATH VSD und ESD und ein bisschen sonstigen Klimbim

  • Heute war ein schöner Tag. Ich habe zufällig ein paar geradezu exquisite Straßen rausgesucht, die offenbar in keinem Reiseführer stehen. Sehr "ursprünglich" und sehr leer, dabei nicht weniger schön. Herrlich.




    Wir sind 335km in 5:31h gefahren. Es ging von Byrkjelo (wie immer - über Umwege) nach Yndestad.

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    Das Wetter war heute so lala, deshalb haben wir anfangs auch kaum Fotos gemacht. Es war den ganzen Tag wechselnd stark bewölkt, geregnet hat es bis auf vielleicht 15 Minuten Niesel im letzten Drittel aber nicht.


    Wir sind morgens erstmal nach Westen bis an die Küste gefahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir die 615 entlang und die fand ich richtig schön. Die wirkte ein bisschen alt und runtergekommen und damit aber eben auch ehrlich und naturbelassen. Nicht so hochglanzpoliert, wie die Hotspots es sind, sondern alles ein wenig natürlicher. Da waren die Leitplanken ein wenig verrostet, der Teer hatte auch mal Schlaglöcher, die Randbegrenzungssteine waren mit Moos bewachsen und - natürlich - stand mittendrin auch einfach mal ne Herde Kühe rum.

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    Das ist Norwegen wie ich es kenne und sehen will. Die Straße war auch sehr schmal und hatte auch mal über längere Abschnitte keine Ausweichbuchten. Aber da war halt auch kein Verkehr, deshalb ging das.


    An der Küste haben wir einen Rundweg genommen, der von Eikefjord einmal am Atlantik entlang um die Halbinsel herum führt. FV542 und danach 611. Genauso "naturbelassene" Straße, genauso leer. Nur eine handvoll Einheimische und genau 1 anderes deutsches Auto. Die beiden haben sich zeitgleich mit uns die Felszeichnungen in Ausevika angesehen.

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    Schon irgendwie beeindruckend, mit wie viel augenscheinlicher Absicht die Menschen vor 6.000 Jahren dort gemalt haben und mit welch scheinbar komplexen Gedanken und Konzepten. Ich kann das schwer beschreiben. In meinem Kopf waren Steinzeitmenschen immer so ein bisschen nach dem Motto drauf hauen, essen, UGA rufen und danach zuhause noch für Nachwuchs sorgen. Dass die Menschen damals das Konzept von Einsamkeit schon so weit verstanden haben und abstrahieren konnten, dass sie es in Kunst zum Ausdruck bringen könnten und dabei noch auf Wild übertragen haben, überrascht mich einfach. Wie gesagt: schwer zu beschreiben.


    Auf dem Parkplatz dann mal wieder festgestellt, wie unzuverlässig selbst das Regenradar hier oben ist: laut Regenradar hat es zu dem Zeitpunkt, wo ich geschaut habe schon seit 20 und noch für mindestens weitere 20 Minuten geregnet. Tatsächlich war es trocken. Auch die Straßen rundum wussten nichts von dem Regen, der dort laut Regenradar 40 Minuten lang runter kam.


    Es ging weiter und hier von Helle noch ein Bild vom Førdefjord. Ist nach einer Woche hier im Fjordland nix besonderes mehr, aber wie tief die Wolken da im Tal hängen sah für mich faszinierend aus.

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    Dann haben wir eine kleine Mittagspause am Beginn des Gaularfjellet gemacht. Habe vor Ort leider vergessen, ein Foto zu machen, daher hier eins 5 Sekunden nach Abfahrt mit Paula drauf.

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    Von dort ging es dann weiter zum "Höhepunkt" (war der höchste Punkt) des Tages am Utsikten Gaularfjellet.

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    Diese wunderschöne Schlangenstraße sind wir dann mal ein wenig sportlicher runter und wieder hoch gefahren. Daher auch die für Koffer sportlichen Schräglagen dort.


    Anschließend sind wir die Gaularfjellet Touristenstraße entlang gefahren. Da haben sie freundlicherweise schon vor vielen Jahren per Gesetz festgehalten, dass die Wasserfälle dort naturbelassen bleiben müssen und nicht für Wasserkrafr genutzt werden dürfen. Dadurch kann man solche Schönheiten wie den Eikjelandsfossen da noch bestaunen

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    Der soll wohl im Juli einen Durchsatz von durchschnittlich 75 m3/s haben. Fast 500 Badewannen, die da pro Sekunde runter donnern. Einfach wow.


    Und ganz am Ende nochmal ein Highlight: wir sind von der E39 Richtung Sognefjord nochmal rechts nach Guddal abgebogen. Auch hier wieder eine Straße wie "damals" nur halt mir frischem Asphalt. Ein bisschen wie die vorhin, nur diesmal als Bergstraße. Teilweise nur Randbegrenzungssteine (keine Leitplanke) und dahinter 200m tiefer Abgrund. Die Straße kaum breiter als ein Auto und auf hunderte Meter keine Ausweichbuchten und auch kein Grünstreifen. Links Felswand, rechts Abgrund. "Ausweichbuchten" waren die Spitzkehren. Foto habe ich erst nach dem besonders spannenden Abschnitt gemacht (das war tatsächlich einfach überall zu eng, als dass man da irgendwo hätte anhalten können)

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    Aber man sieht es ja ein bisschen. Randstein teils Moosbewachsen, teils ausgebrochen. Das Metallschild zerdengelt und verdreht. Steine auf der Straße. Einspurig bis hinter den nächsten Hügel. Geil. Ich will keine Hochglanzbroschüre, sondern das "echte" Norwegen. Das hab ich heute bekommen.


    Ja und zuletzt noch ein Bild von unserer "Hütte" heute Nacht.

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    Eigentlich hatten wir nur ein Zimmer im Haupthaus aber sie meinte es ist einfacher, wenn wir einfach ein Zimmer in der großen Hütte nehmen. Das Ding hat einen riesen Wohnbereich mit Küche, da bekommst du locker 20 Mann unter. Und nach hinten 10 Zimmer mit Doppelbetten. Mir solls recht sein :)


    War ein richtig toller Tag mit einer hammergeilen Tour und trotz des mäßigen Wetters eins meiner Highlights.


    Und ich habe speziell auf dem Gaularfjellet mal wieder festgestellt, was für ein Glück ich eigentlich mit Paula habe. Dass sie das nicht nur alles mitkommt, sondern wie souverän sie auf dem Bock sitzt und ihn dirigiert, das ist einfach eine wahre Freude. Selbst wenn da in der Kurve auf einmal Dreck oder ein Schlagloch kommt, brauche ich keine Angst um sie zu haben. Sie macht saß schon. Und selbst bei der sportlichen Runde Gaularfjellet (die Rasten hatten bei mir 2 mal Bodenkontakt) lässt sie sich einfach zurückfallen, wenn es ihr zu bunt wird (bergab) oder bleibt sogar dran (bergauf). Voll toll :)

  • Wir hatten heute den ersten Regen des Urlaubs. Woo-hoo. Morgens bei Abfahrt war das alles so extrem feiner Niesel, dass man sich gar nicht sicher war, ob es überhaupt regnet. Man hat keinerlei Plätschern gehört und nur so eine ganz feine Gicht abbekommen, wie am Füße eines Wasserfalls.

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    Man sieht auch auf dem Foto keinerlei Regen, nur die vielen "Einschläge" auf dem See. Interessanterweise hat das Regenradar auch gesagt, dass gerade kein Regen ist und auch zeitnah keiner kommt. Wir sind deshalb erstmal ohne Regenkombi los. In der Fahrt war dann aber schnell klar: das ist Regen (ich dachte anfangs, das wäre nur ausfallender Nebel oder sowas). Somit hat uns das Regenradar (nicht der Wetterbericht - das Radar!) innerhalb von 24h in beide Richtungen angelogen. Gestern Mittag hat es behauptet, dass es gerade regnet, obwohl nix war, und heute früh hat es behauptet, dass nix wäre, obwohl es geregnet hat. Also Norwegen nach Wetter zu planen kann man sich m.E. auch sparen.


    Nun gut. Die Tour heute war etwas kürzer, wir hatten aber auch ca 50% der Fahrzeit Regen. Es ging von Yndestad nach irgendwo im Nirgendwo nördlich von Evanger. 305km in 6:17h

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    Ich wunder mich ein bisschen, wo die Schräglage herkommt. Also wir haben jetzt beide keine Angst vor Regen. Mit guten Reifen kann das Motorrad auch auf Nässe immernoch bis auf die Rasten. Aber bei Regen erhöht sich halt der Effekt von Dreck auf der Straße (wird rutschiger) und außerdem sieht man ihn schlechter, daher fahren wir bei Nässe in unbekannter Gegend (wir sind schließlich sehr absichtlich auf möglichst kleinen Hinterlandstraßen unterwegs) mit dem gebotenen Respekt und eben nicht am Limit.

    Naja ich fand die Tour trotzdem schön, Paula nicht ganz so. Ohne Regen hätte sie die auch gut gefunden, so eher naja.

    Dabei gibt das Wetter ganz neue Motive her. Wie hier die Wolke, die bis aufs Meer runter reicht, bei der Fährüberfahrt von Lavik nach Ytre Oppedal (eine der bekanntesten Fähren über den Sognefjord).

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    Dabei habe ich auch herausgefunden, warum z.B. der Aursjøvegen bisher immer kostenlos für uns war: die Kennzeichenerfassungssysteme hier lesen unser OHV immer als OHM. Warum weiß ich auch nicht. Aber bei den Fähren mussten die das offenbar bisher immer korrigieren. Habe ich heute mitbekommen, weil er meinte, dass ich noch bezahlen müsste und ich dann gesagt habe, dass ich über Ferry Pay registriert bin und er dann meinte nein. Dann hat er nochmal gescannt und ich hab dabei aufs Display geschaut und ihm dann gesagt, dass das Kennzeichen da falsch erkannt wurde.


    Mittag war heute ziemlich früh dran, weil entlang der Route sonst weit und breit nichts kam. Keine Restaurants, Imbitanten oder Supermarkusse. Nix und wieder nix. Aber der Laden, den ich gefunden habe, war irgendwie voll knuffig. Kleine Butik in Dingja (Atlantikküste), die das nötigste hat und von allem so ein bisschen. Sie kann einem eine TK Pizza machen, hat Tees da (die überwiegend Gäste aus aller Welt da gelassen haben), sie hat Shrimps ohne Verpackung direkt vom Fischerboot in der TK Truhe, ein bisschen Kinderspielzeug, ein paar morgens frisch gebackene Zimtschnecken. Gegessen werden kann draußen im alten Bootsschuppen. Und sie haben dort das allerwichtigste: eine "shop keeper [who] is so friendly she brings the entire town to life" (Zitat aus einer Rezension). Ein herzensguter und lieber Mensch. Verschnackt sich mit jedem Gast ein bisschen und ist einfach die liebste Omi, die man sich vorstellen kann. Unglaublich sympathisch

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    Da habe wir dann wetterbedingt 25km weg geschnitten und sind weiter nach Süden auf die nächste Fähre. Eine ganz kurze von Duesund nach Masfjordnes. Björn (der Neon-Elch, Story aus 2023) hat die Gelegenheit genutzt und erstmal in Ruhe gechillt

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    Ansonsten war heute der Tag der Beinahe-Wasserfälle. Wir haben heute wirklich viele gesehen, die an sich Fotowürdig gewesen wären, aber die waren alle in einer touristisch nicht besonders erschlossenen Gegend und dadurch hat man keinen davon gut vor die Linse bekommen. War entweder keine gute Parkmöglichkeit oder ein paar Bäume / Sträucher / Stromleitungen im weg. Hier stellvertretend ein namenloser neben einem Tunnel der E39

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    Ansonsten das eigentliche Highlight heute für mich war eben die Gegend, wo die ganzen nicht fotogenen Wasserfälle sind: das obere Ende des Eksingedalen und das Brekkhusfjellet. Das ist die Hinterlandverbindung über die 5410 (so bezeichnet Calimoto die jedenfalls), wenn man nicht die Hauptstraßen E16 und 569 nehmen will. Das ist ein wundervolles winziges Tal, das wir 2019 nicht nehmen konnten, weil kurz bevor wir da waren ein Erdrutsch abging und die Straße komplett blockiert hat. Deshalb dieses Jahr nochmal. Nicht nur exakt 0 WoMos im ganzen Tal, hinter dem Ort Eksingedal kam uns für die verbleibenden 30km kein einziges Auto, Fahrrad, Motorrad oder sonst wie von Menschen betriebenes Fahrzeug entgegen. Herrlich sag ich euch.

    Hier am Beginn des Eksingedalen zu dem Bild gibt es eine ganz witzige kleine Geschichte. Ein Stück weiter die Straße entlang war ein Hokz-LKW am rangieren. Wir haben also in der Ausweichbucht angehalten und Motor ausgemacht, dass der da erstmal fertig machen kann. Dann den Blick nach Links schweifen lassen und dort diese Kühe gesehen.

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    Die waren (besonders die schwarze im Vordergrund) not very amused über uns. Sie hat laut gemuht, mit dem einen Huf aufgestampft und mehrmals solche Kopfbewegungen á là "ey was willst du? Zieh Leine alter!" gemacht hat. Dann muss man dazu wissen, dass wir ja beide nicht ganz normal sind. Eine von Paulas Macken ist, dass sie Tiere immer vertont. Ich habe also im Intercom die ganze Zeit (immer passend zur aktuellen Bewegung) eine RTL 2 reality TV Vertonung im Ohr. "[Kuh guckt zu uns] ey what isn dit? [Kuh schaut zu den anderen Kühen] Mädels guckt ma hier. Wisst ihr wat dit soll? [Kuh lässt den Kopf nach oben schnellen] Haut ab ihr, sonst gibt's was"

    Eine meiner Macken ist, dass ich auf Handlungen von Tieren immer reagiere. Ich stehe dann also da, stampfe auch mit dem Fuß auf, lasse auch den Kopf nach oben schnellen und zeige dann noch eine Faust in die Luft zur Kuh und antworte dabei in meinem Helm auf Paulas Vertonung "Na komm doch her, wenn de wat willst". Während wir da also stehen und mit den Kühen Schabernack treiben ist der LKW Fahrer längst fertig mit rangieren und will in unsere Richtung wieder los fahren. Aber da stehen wir ja. Wir bemerken nur davon nix, weil wir ja mit den Kühen beschäftigt sind. Er hat dann irgendwann gehupt und uns vorbei gewunken. Das muss aus Sicht des LKW Fahrers unglaublich bescheuert ausgesehen haben. Der hat ja unsere Vertonung nicht gehört. Er sieht einfach nur einen Motorradfahrer, der ne Faust zur Kuh zeigt und fragt sich, was mit den Touris hier falsch läuft.

    Naja aber wir hatten unseren Spaß :)


    Wenig später hatten wir ein paar Startprobleme mit der F und dann ist mir aufgefallen, dass wir noch gar nicht einkaufen waren und uns hier im Niemandsland befinden. Ich habe dann einen Laden gefunden, zu dem wir auch hin sind

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    Das ist ein Laden, der ohne Personal funktioniert. In einem Tal, das insgesamt nur 300 Einwohner (und wie gesagt: sehr wenige Touristen) hat. Man steckt seine Karte mit pin rein, um rein zu kommen und dabei wird 1 NOK (ca 10 Cent) abgebucht. Danach läuft man drinnen einfach durch die Regale und nimmt sich seine Sachen, geht an die Self Checkout Kasse und bezahlt, bekommt einen Bon, mit dem die Tür wieder auf geht und geht danach. Für "Notfälle" (auch, wenn die Kasse nicht geht oder sowas) gibt es eine Fahrstuhl-ähnliche Verbindung mit nem Callcenter. Fand ich irgendwie spannend. Auch, dass sich das für die paar Hundert Hansels da rentiert. Das war auch kein besserer Kiosk, sondern ein richtiger voll ausgestatteter Supermarkt.


    Und zum Schluss noch ein Bild vom Bergavatnet, einem See dort tief im Tal drin

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  • Also ganz ehrlich!

    Ich weiß ja nicht wie es euch anderen ,Mitlesern, geht,.....

    Aber mir macht es sehr viel Spass hier zu lesen.

    Wäre ich ein paar Herbste jünger, könnte mir einfallen, im nächsten Urlaub auch so eine Tour zu machen.

    Sehr interessante Beschreibungen eurer Fahrt.

    Danke dafür!

    s isch halt wie s isch. Wenn s net so bleibe däd, wär s annerschd.


    Gruß Günther

    immer offen bleiben für neues

  • Es geht mir genauso. Großen Respekt für seine Disziplin und Motivation, dass er uns täglich an ihrer Reise teilnehmen lässt. 🍀💪🏻😊

    DLzG, Frank

    🏳️‍🌈✌🏻🇪🇺🇯🇵

    „It‘s not about miles per hour, it‘s about smiles per hour.“ Bob Hall

  • Danke euch beiden für die Blumen. Hier lesen ja gerade glaube ich nicht allzu viele Leute mit, weil halt kein MX-5 vorkommt. Aber im AT Forum wird rege mitverfolgt. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das ja nicht ganz uneigennützig tue. Ich lese mir auch ganz gerne ein paar Jahre später mal wieder meinen Urlaubsbericht durch, da kann man manche lustigen oder schönen Momente dann direkt nochmal erleben. An das Ding mit der Kuh gestern würde ich mich in 2 Jahren vermutlich nicht mehr erinnern, aber so kann ich ja nochmal nachlesen :)


    Heute war das Wetter mal so richtig kacke. Wie die Wetter-App YR es heute Nachmittag gut zusammengefasst hat: heavy rain for the rest of the day. Das war das Programm für heute. Wir haben der Tour heute alle Umwege abgeschnitten und sind auf mehr oder weniger direktem Weg zur Unterkunft. 203km in 5:15h

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    21 Grad maximale Schräglage for the win!


    Höchstgeschwindigkeit müsste falsch sein. Calimoto spinnt rund um Tunnel immer ein bisschen.


    Auf die Frage, wie viel es heute geregnet hat, würde ich nur mit "ja" antworten. Alles, was da war. Sie haben heute das nachgeholt, was die letzten Wochen an Regen gefehlt hat. Hier auf dem Bild kommt die schiere Menge an Wasser halbwegs rüber. Da habe wir ca eine Stunde auf die Fähre gewartet, es gab aber einen wetterfesten und halbwegs warmen Aufenthaltsraum.

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    Zwischendrin ist es zwar immer mal wieder kurz ein bisschen aufgeklart, wie hier auf eben jener Fähre

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    Danach ging es aber doch wieder weiter. Es gab heute viele mehr oder weniger beeindruckende Wasserfälle (die ausschließlich aus den Wassermassen des Tages bestanden) , aber Fotos machen war nicht drin. 1. waren ich und der Tankrucksack so gut es denn ging eingepackt und 2. funktioniert Fotos machen in so starkem Regen nicht. Der Bildschirm erkennt ständig irgendwo einen Tastendruck. Ich habe schon mal beim Versuch, ein Foto zu machen, jemanden angerufen. Und konnte nicht wieder auflegen.

    Hier mal ein Blick, wie ich ihn häufig hatte.

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    Visier innen und außen nass, außerdem innen beschlagen und manchmal ist sogar etwas Wasser zwischen Visier und Pinlock entlang gelaufen. Heute haben auch meine Handschuhe (die sonst eigentlich immer dicht bleiben) und Regenkombi (im Schritt-Bereich) nachgegeben.

    Es waren heute ca 40-50mm angesagt (je nach genauem Ort). Ich halte das aber für untertrieben.


    Naja wir hatten heute wie gesagt fahrerisch keine Highlights und schöne Fotomotive wären da gewesen, wenn man sie hinter der Wolke denn gesehen hätte.

    Der Campingplatz ist aber sehr gelungen. Für einen Campingplatz überraschend hügelig

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    Und unsere Hütte hat theoretisch einen schönen Blick über den Åkrafjorden

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    Davon haben wir aber bisher noch wenig gesehen.


    Und damit ihr bei der Stange bleibt noch ein Bild von gestern früh. Die verlassene, "naturbelassene" Bergstraße, von der ich so geschwärmt habe

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    Morgen ist der letzte Pausentag und der Wetterbericht sagt, dass wir den drinnen verbringen werden

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    Also es kann sein, dass ich morgen aussetze. Mal schauen, ob es irgendwas zu berichten gibt