Wie wird generell die Traglast einer Felge ermittelt?
Laut diesem Gutachten [link] mindestens:
- Biegeumlaufprüfung
- Impactprüfung
- Abrollprüfung
Wie wird generell die Traglast einer Felge ermittelt?
Laut diesem Gutachten [link] mindestens:
...und wird vom TÜV bzw einem anderen unabhängigen Gutachter gemacht, wodurch die Felge eigentlich eine KBA Zulassung kriegen könnte/müsste?!
...und wird vom TÜV bzw einem anderen unabhängigen Gutachter gemacht, wodurch die Felge eigentlich eine KBA Zulassung kriegen könnte/müsste?!
Scheint so:
Wenn man die Felge jetzt als "einfach fahrbar" vermarkten will, muss man mit Festigkeits-/Traglastnachweis (und evtl. noch anderen Formularen, wäre ja sonst zu einfach) an das KBA herantreten und sich eine Teiletypgenehmigung erstellen lassen. Damit könnte man dann (je nachdem was in der TTG steht) die Felgen einfach montieren (entspricht bisheriger ABE) oder mit einer 19er Abnahme fahren.
Da kennt sich Kugelfisch aber bestimmt besser mit aus und kann vielleicht ergänzen bzw. aufklären ![]()
PS: Vielleicht wird die Felge ja gerade auf Basis eines Prüfnachweises für Erprobungen (22er) im Fahrversuch erprobt [Link]. Wobei auch dann keine KBA-Nr. existieren dürfte. Eine nicht passende KBA-Nr. wäre natürlich Urkundenfälschung und strafbar.
PPS: Hier noch eine KI-Antwort zu möglichen Kosten (in Deutschland).
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Ich war ja mit Rolf vor Ort und habe die Felgen auch gesehen. In Natura kommen die noch viel geiler rüber. Das sind die schönsten Felgen, die ich auf einem MX-5 bisher gesehen habe.
Aber es gibt natürlich wie andere schon schrieben, einige Hürden. Aus meiner Sicht steht und fällt das mit der Stückzahl, ob es sich für einen Händler lohnt, sie mit ins Programm aufzunehmen. Weil eine Festigkeitsprüfung wird man machen lassen müssen, damit sie Eintragungsfähig sind. Dazu kommt u.U. ein so genannter Antidumpingzoll ...
Antidumpingzoll: Für Aluminiumräder aus China erhebt die EU einen zusätzlichen Antidumpingzoll von bis zu 22,3 % (je nach Hersteller und genauer Verordnung auch niedriger, z. B. bei bestimmten kooperierenden Unternehmen).
Die o.g. Felge kostet in der Ausführung 559 Dollar netto, also etwa 480 Euro. Jetzt rechnet mal die Lieferkosten, den Zoll, die MWST, die Umlage der Festigkeitsprüfung, die Marge des Händlers, die Einzelabnahme (ca. 150 Euro) und die Eintragung beim Straßenverkehrsamt dazu. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn wir dann zwischen 900 und 1.000 Euro pro Felge landen. Damit dürfte der Traum für die meisten ausgeträumt sein. Und der Händler in DE müsste auch die Garantieabwicklung übernehmen. Jetzt komme ich wieder zu den Stückzahlen. Das wird sich für einen Händler in DE nicht lohnen.
Man könnte das ggf. nur auf eigene Faust versuchen, wenn man gute Kontakte hat. Vielleicht reicht ja auch das Festigkeitsgutachten aus China, so tief stecke ich da nicht drin.
Aber schön sind die Felgen wirklich ![]()