Vielleicht brauche ich mal ein paar Tipps, zwecks Überzeugung der Brauchbarkeit im Kofferraum.
Ich lade dort meinen kleinen Akkusauger, Hochdruckbläser, Kompressor, StarthilfeGeber,... Also alles was ich dabei habe und ich nicht vorne laden möchte
Vielleicht brauche ich mal ein paar Tipps, zwecks Überzeugung der Brauchbarkeit im Kofferraum.
Ich lade dort meinen kleinen Akkusauger, Hochdruckbläser, Kompressor, StarthilfeGeber,... Also alles was ich dabei habe und ich nicht vorne laden möchte
Habe mir den Stecker jetzt auch mal angeschaut. Die Kabel haben den Standartdurchmesser von 1,75 mm². Damit wäre im Prinzip doch bis 10A möglich?
Bin nicht so der Elektriker, aber rein von den Daten her bei 4 m Länge (kann höchstens noch kürzer sein) und einem Verlust von 0,6 % (lt. Rechner) kommen da bei 12 V ca. 10-15 A raus (wie die Steckdose unter dem Armaturenbrett, dessen Kabeldurchmesser ich nicht kenne).
Ist jetzt Theorie und ich lassen mich gerne von Praktikern überzeugen, um alles raus zu holen und trotzdem auf der sicheren Seite zu sein.
Hallo — der Ansatz ist richtig gedacht, aber bei der Querschnittsangabe hat sich vermutlich ein Fehler eingeschlichen?
Habe (am Stecker) nachgemessen und da hat die Ader außen rund 1,2 mm und der blanke Leiter innen etwa 0,7 mm Durchmesser. Das ergibt einen Querschnitt von nur etwa 0,4 mm² (0,35–0,5 mm²), nicht 1,75 mm². 🤔
Damit sieht die Belastbarkeit anders aus: Eine 0,4-mm²-Leitung trägt dauerhaft grob 5–7 A, bevor sie thermisch kritisch wird — nicht die 10–15 A. Für eine USB-Ladebuchse ist das trotzdem völlig ausreichend, weil eine reine 5-V-Buchse (ohne QC/PD) real nur etwa 1,5–1,6 A auf der 12-V-Seite zieht.
Deshalb sitzt bei mir bewusst eine 2-A-Sicherung drin — die schützt die dünne Leitung, und bis 3 A wäre bei diesem Querschnitt noch gefahrlos möglich.
Und, es zählt für die Belastbarkeit immer das schwächste Glied der ganzen Kette — also nicht nur die Fahrzeugader, sondern auch der dünne Pigtail am Gegenstecker.
Und der wichtigere Punkt:
Der Stecker ist die Vorrüstung für die Alarm-Backup-Sirene und hängt an einer werksseitigen Sicherung (mit mehreren anderen Verbraichern), deren Wert man kennen sollte, bevor man hochgeht. Der Kabelquerschnitt sagt nichts darüber, wie viel du entnehmen darfst — das bestimmt die Vorsicherung dieses Kreises. Für die USB-Buchse ist das egal, für höhere Lasten nicht.
Also meinerseits die Empfehlung, dass wenn man unbedingt über 3A gehen will/muss:
Separate, eigens abgesicherte Leitung nach hinten ziehen.
Aber diese Projekt hat sich ja von vorhinein dafür entschlossen, mit dem Bestand und möglichst ohne viel Aufwand eine komfortable, softe Lademöglichkeit zu haben.
LG C
Wieviel Ampere hält das aus?
Bei mir abgesichert auf 2 A, im Alltag fließen real bis etwa 1,6 A, und die Verkabelung könnte problemlos mehr — die Sicherung ist die bewusst gesetzte Obergrenze zum Schutz der Leitung.
Wer mehr will, kann bei dieser Leitung gefahrlos auf eine 3-A-Sicherung gehen; darüber sollte man nicht ohne dickeren Querschnitt.
Deshalb auch bewusst kein QC/PD
Grün/grau ist für?
Vermute mal ein Schalt/SignalPlus damit die Alarm aua ist wenn Fahrzeug geöffnet wird. Oder Auslösung vom Alarm... Habs bei meinem gar nicht gemessen...
Die USB-Buchse selbst ist qualitativ nicht gerade hochwertig.. Das Massekabel hat sich bei der Installation gleich mal verabschiedet. Habe ich dann neu löten müssen.
Werde vermutlich noch eine Variante machen von einer der gängigen Buchse mit Kippschalter.
Hallo nochmal,
hierzu noch ein Update:
Ich habe nun die andere Buchse (Link zu Giantdeer auf AMZ) erhalten und muss sagen, dass diese qualitativ um einiges hochwertiger ist.
Verarbeitung und Kabel sind meines Erachtens nach besser. Und bei 9,47€ kann man nicht jammern...
Und ich habe den gewünschten Kippschalter wo man auf einem Blick sieht ob EIN oder AUS (nebst LED).
Ruhestrom bei EIN (mit leuchtender LED) ist dezent höher und liegt bei 7mA.
Damit die ganze Konstruktion nun auch halbwegs hübsch aussieht, habe ich mir noch einen selbstschließenden, gewebten Kabelschlauch (Alex Tech - Link AMZ) gegönnt.
Habe die 3mm-Variante genommen, da gehts dann aber (aufgrund der gekrimpten Bereiche) schon eher eng zu. Würde das nächste mal eher die 6mm-Variante nehmen.
Hier noch die finalen Fotos:
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Und wenn gar nicht mehr weiter weißt dann melde dich. Da finden wir schon eine Lösung.
Was willst du denn anstecken? Vom 5Pin Stecker werden ja nur 2 Pins verwendet. Masse und das Dauerplus. In meinem Fall eben Pin2(weiß) für Dauerplus und Pin5(schwarz) für Masse.
Ich würde den Stecker anstecken und dann kannst du ganz komfortabel mit einem Multimeter messen. Aber halt die Leitungen nicht aneinanderbringen.
Vielen lieben Dank dir. Ich hoffe, dass ich das hin bekomme. Genau hinter dieser Klappe benötige ich nämlich den Usb Anschluss.
Schaffst du! Reduziert aufs wesentliche ist es ja nur das Anstecken eines Steckers 😂
linke Seitenklappe
Du hast absolut recht(s)!
Ist natürlich die Klappe beifahrerseitig.
Links nur aus Sicht des Fußgängers den ich grad über den Zebrastreifen gehen ließ 😜
Hallo an Alle,
nachdem es nun alle Materialien zu mir geschafft haben, gibt es nun die versprochene Anleitung.
Ziel war es eine USB-Stromversorgung im Kofferraum zu realisieren ohne ein eigenes Kabel verlegen zu müssen und ohne ein bestehendes Kabel oder einen Stecker abzuzwicken. Die Lösung musste quasi Plug&Play sein.
Das wurde insofern geschafft, dass lediglich 3 kleine Löcher in die Seitenfachklappe gemacht werden müssen.
Aufwändig war eher die Suche nach dem korrekten weiblichem Stecker für die bestehende Buchse. Aber nach 5 Lieferungen war dann endlich der richtige dabei. Er nennt sich D7058 und war mit Toyota gekennzeichnet.
Die USB-Buchse selbst ist qualitativ nicht gerade hochwertig.. Das Massekabel hat sich bei der Installation gleich mal verabschiedet. Habe ich dann neu löten müssen.
Werde vermutlich noch eine Variante machen von einer der gängigen Buchse mit Kippschalter.
Hab die Anleitung jetzt nur schnell auf dem Handy erstellt - Hoffe aber es passt halbwegs für die Interessierten.
LG Christoph