Suche 16" Zoll Homura Felgen von RAYS

  • Das Winterreifen bei < 7 °C besser sind ist - das ist Schnee von gestern.

    Ich erkläre mir die These mit den < 7 °C so, dass Winterreifen dann besser sind, wenn die Reifen kälter sind als 7 °C. Gerade bei trockener Fahrbahn ist das aber nur sehr kurz der Fall, bis sich der Reifen erwärmt. Kann das stimmen, oder ist das Quatsch?

  • Ja und es geht eben gerade ums Eis. Bei Schnee fahre ich nicht mit dem Kleinen, aber mir kann keiner erzählen, dass ein Sommerreifen, egal welcher, bei Glatteis z.b. abends noch Grip hat. Ich fahre 40+ Jahre Auto als Vielfahrer, Sommer wie Winter und habe auch schon alle möglichen "Experimente" durch :)

    Meine andere Idee war ja - die schönen Homura BBS Felge für den Sommer zu nehmen (leider ja ebenfalls fast unmöglich zu bekommen) und meine Rays für den Winter.

    Da die Felgen ja eh kein Salz sehen - mache ich mir da auch keine Gedanken ...

    Oder: es gibt da auf KA einen Satz Rays mit Yokohamas Ca 90% in Süddeutschland, eine Felge hat zwar ne Macke ... kann man aber reparieren. Mal schaun, ob er die evtl versendet .....

    ND3 G132 Homura in Aero Gray, bislang alles Serie ausser "The Stubby" :)

  • Auf Eis ist völlig egal was für Reifen auf der Karre sind - da bist Du einfach nur noch Passagier.


    Außer Du fährst mit Spikes was aber, zumindest in 🇩🇪, nicht erlaubt ist.


    In 🇫🇮 und 🇸🇪 schon aber die haben auch andere Winter.

  • Auf Eis ist völlig egal was für Reifen auf der Karre sind - da bist Du einfach nur noch Passagier.


    Außer Du fährst mit Spikes was aber, zumindest in 🇩🇪, nicht erlaubt ist.


    In 🇫🇮 und 🇸🇪 schon aber die haben auch andere Winter.


    Auch das ist ein Gerücht was sich sehr hartnäckig hält. Der Unterschied bei Eis zwischen Sommer und Winterreifen beträgt bei 30km/h knapp 10m Bremsweg.


    Nur wird aus einer trockenen Fahrbahn auch bei unter 0°C kein Eis. Will absolut nichts gegen Winterreifen sagen und fahre die selbst hier im Flachland aus den von Taucher669 Gründen. Aber eben auf unseren Alltagsschluffen. Du hast ja geschrieben, dass Du ausschließlich bei trockenem gutem Wetter den Miata im Winter bewegen willst - das wäre eine Ausnahme wo man auch mit Flipflops nicht ausrutscht.

  • Auch das ist ein Gerücht was sich sehr hartnäckig hält. Der Unterschied bei Eis zwischen Sommer und Winterreifen beträgt bei 30km/h knapp 10m Bremsweg

    Again what learned.


    Mir ging's eher um's Kurven fahren bei Eis auf der Fahrbahn wo Dir ganz plötzlich die Seitenführung abreisst.


    Das meinte ich mit "da bist Du nur noch Passagier".


    Das ein Reifen nur im Rahmen der Physik Seitenführung/Traktion (Kammscher Kreis) arbeiten kann ist naturbedingt.


    Hast Du zufällig Daten auf der Kreisbahn mit Eis? Sommer gegen Winterreifen?


    Auch da wäre der Unterschied interessant

  • Warum sind WR auch auf Eis den SR haushoch überlegen? Sogar noch deutlich besser als die kompromissbehafteten GjR. Die können ja vieles "ganz ok" aber nix richtig gut.
    1.) Moderne silikathaltige Gummimischungen bleiben auch bei Temperaturen weit unter 0° weich und elastisch, heisst, die Mikroverzahnung + Adhäsion des Gummis mit dem Untergrund funktioniert im Gegensatz zu dem ab Ca +8 bis +6° verhärtenden Gummis der SR auch bei kalten Temperaturen.

    2.) Lamellen helfen nicht nur bei Schnee, sondern auch begrenzt auf Eis beim Beschleunigen und Bremsen. Erwiesen.
    3.) Weiche Gummimischung + Lamellen, das ist dann momentan der Stand der Technik, wobei immer raffiniertere Gummimischungen die Kältehaftung der WR immer weiter verbessert haben in den letzten 20 Jahren.

    4.) Spikes, ja, auf Eis oder festgefahrenem Schnee nochmal deutlich besser, aber wer die Strassen in Russland kennt, weiss, dass das auf Dauer keine Lösung sein kann ....


    Das Gummi eines SR wird bei <0° hart wie ein Eichenknüppel und besonders wenn es feucht wird, haftet oder mikroverzahnt da nicht mehr viel.
    Ich hatte vor 4 Jahren eine AR Giulia Quadrifoglio @510PS mit Pirelli Corsas - hinten 285/40 19. Bei trockenem warmem Wetter und warmen Gummis = Kaugummi, Grip ohne Ende. Bei Nässe + warm immer noch ganz ok. Aber sobald es kalt wurde, so ab +7° wurde es auch auf trockener Strasse kritisch. Grip deutlich weniger, Ausbrecher beim Beschleunigen waren normal. Wenn es dann kalt war + Nass, dann wurde es gefährlich. Ich sag mal bei feuchter Strasse und +5° oder weniger war herzhaftes Beschleunigen auf der Geraden, oder Kurve + leicht aufs Gas nix mehr für einen Anfänger und das liegt nicht am Auto! Nicht umsonst wurden so viele Vorführwagen der Giulia QV zerlegt bei kühlerem Wetter, gern beim Auffahren auf die Autobahn und auf der Beschleunigungsspur voll auf den Pinsel.... danach - zack - Mittelleitplanke oder Böschung rechts hoch ... Kann man machen - dann muss man aber gut aufpassen und das Auto auch abfangen können. Ursache zu fast 100% = Fahrfehler wegen wenig Grip, da kalt und evtl noch feucht dazu ...
    Mit Winterreifen war das Auto dann wieder lammfromm und die Hände am Lenkrad blieben trocken.

    Darum fahre ich bei kaltem Wetter auf den Autos die ich häufiger fahre Winterreifen. Wer meint das nicht zu müssen, weil er es besser kann oder weiss, oder weil er sparen will - bitte - jeder ist für sich selbst (aber auch für andere) verantwortlich.

    LGP

    ND3 G132 Homura in Aero Gray, bislang alles Serie ausser "The Stubby" :)

  • Niemand würde bestreiten das ein Winterreifen bei Schnee, Matsch und Eis besser als ein Sommerreifen ist.


    Die Physik überlisten klappt damit jedoch auch nicht.


    Mit guten Winterreifen bin ich mit meinem 1. ND durch 7 Winter gekommen.


    Problematisch wird´s dann wenn der leichte MX 5 auf´m Schnee aufsetzt und dadurch keine Traktion mehr findet.


    Im Winter 2023 mussten mich mal 2 Kollegen vom Firmenparkplatz anschieben, danach ging´s aber.

  • Das hier war zwar eigentlich mal der Such-Fred, aber der Suchende beteiligt sich ja selbst fleißig mit. Zur Performance verschiedener Reifen bei verschiedenen Temperaturen hat Tyre Reviews mal ein Video gemacht

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    Ergebnis: im trockenen ist der Sommerreifen der beste Bremser bis auf 2 Grad runter.

    Im Nassen sieht das schon wieder ganz anders aus. Und was man auch noch dazu sagen sollte: das gilt nicht zwangsläufig für jeden Sommerreifen gleichermaßen. Jede Gummimischung verhält sich anders und es kommt stark darauf an, welchen Reifen man nun genau drauf hat. Ein Alltagsreifen mit leicht sportlicher Abstimmung wie der Conti Premium Contact kommt mit trockener Kälte gut klar, aber das muss nicht zwingend auch für die sog UHP oder UUHP Reifen (Michelin Pilot Sport, Bridgestone Potenza Sport etc) gelten.

    Die Winterreifen-Pflicht in Deutschland ist situativ geregelt. Bei winterlichen Straßenverhältnissen muss man Winterreifen drauf haben. Für den ADAC zählen dazu "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte"

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/reifen/sicherheit/winterreifenpflicht-deutschland/

    D.h. bei allem über 0 Grad, wenn kein Schnee mehr liegt, ist man auch mit Sommerreifen nicht illegal unterwegs.

  • Mal meine 2ct zum Thema Reifen. Das größte Problem ist ja, dass jeder Reifenhersteller seine Gummimischung streng geheim ist, somit man von außen zu den Thema keine pauschalen Aussagen treffen kann.


    Der Standard Bridgstone Reifen ist zb ein Reifen der mich polarisiert. An warmen sonnigen Tagen funktioniert er eigentlich ganz ordentlich aber sobald die Temperatur unter 10 C fällt wird es kritisch und kommt noch Feuchtigkeit dazu war es das mit dem grip endgültig.

    Der MPS5 soll laut Forum da resistenter sein.


    Grundsätzlich hab ich die Erfahrung gemacht, dass echte Winterreifen nur bei Schnee und Minusgrade Vorteile haben. Ansonsten sind Sommer und GJR in der Regel überlegen, was auch Sinn macht.


    Ich hab mir das so versucht herzuleiten:

    IMG_8908.jpeg


    Ein Sommerreifen ist eigentlich ein Regenreifen mit ausgeprägter Drainagefugen zwischen massiven Gummiblöcke. Wasser wird verdrängt und durch zentifugalkräfte nach außen gepresst. Die massiven Blöcke bieten noch genug Wärmekapazität um bei höheren Umgebungstemperturen nicht gleich in die Zersetzungstemperatur zu kommen.


    Dem gegenüber steht der Alpinreifen. Das Problem, Schnee ist nicht flüssig. Weswegen man kleine Lamellen hat die sich schnell erwärmen und somit den Schnee unter den Reifen anschmilzt und somit verzahnt. Eine ausgeprägte Drainage ist nicht benötigt und überhitzen können die kleinen Lamellen im Winter kaum.


    Der GJR ist nun eine Mischung aus beiden und gibt es mit mehr Fokus auf Wasser (Sommer Profil) oder Schnee (Winterprofil).


    Im Bereich von 0-10 C ist aber Wasser dominierend, was wegen ein Sommerreifen mit kälteresitenteren Gummimischung oder der GJR den Winterreifen überlegen sein sollte. 🤔


    Soweit meine Gedanken zu dem Thema ;)

  • [..]

    D.h. bei allem über 0 Grad, wenn kein Schnee mehr liegt, ist man auch mit Sommerreifen nicht illegal unterwegs.


    Jain, die 0°C Grenze ist kein Kriterium.


    Zitat

    „Der Führer eines Kraftfahrzeuges darf dies bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur fahren, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die den Anforderungen des § 36 Absatz 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung genügen.“

    § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung