Hi Harkpabst,
dessen bnin ich mir bewusst. aber das ist auch das Risiko, wenn man eher seeeehr allgemeinverständlich bleiben möchte (wie ja auch im von dir zitierten Beitrag eingangs geschrieben steht). Da schleichen sich natürlich gewisse "Unschärfen ein. Wer sich tatsächlich mal die Homepage von Herrn Sengpiel "reingezogen" hat, wird mit Begriffen bombardiert, die im Normalleben so gut wie nie vorkommen. Schallpegel, Schalldruck, Schallintensität.... Hinzu kommt natürlich, dass die Errläuterungen zum "doppelten Lautheitsempfinden" im Laufe der letzten 80 Jahre immer wieder korrigiert wurden. So gibt es mittlerweile Quellen, die von 6dB als "gefühlte Verdoppelung" reden, andere bleiben bei den 10dB, was auch mit der Sone-Skala korreliert.
Dabei sind selbst die "neuen" Werte gar nicht falsch, denn ein Lautprecher spielt "technisch" (Schalldruck) gesehen bei +6 dB (Pegel) doppelt so laut. Aber eben nicht "gefühlt" doppelt so laut.
Das Beispiel mit den Geigen ![]()
Dieses Beispiel wird oft herangezogen. Andere nehmen Autos (wie z. B. Herr Sengpiel)
Hier z. B. unter der Überschrift
Lautstärke - Schalldruck - Intensität
Die Faktoren und ihre Pegel in Dezibel (dB).
gibt's ein kleines Bildchen zur Verdeutlichung
Was bedeutet das aber jetzt im praktischen Leben im MX?
Im Kern muss es so ablaufen, dass man neben einer Pegelmessung auch eine Frequenzanalyse vor und nach dem Umbau mit Bitumenplatten unter exakt identischen Bedingungen durchführt. Das heißt aber auch: keine Analyse im Stand, denn dann fehlt ja die mit Abstand größte Lärmquelle - der Fahrtwind.
Was mich in dem Artikel über Lärm im Cabrio (s. o.) wirklich überraschte, war der Vergleich zw. dem MX und dem Bentley. Ganz ehrlich... hätte ich niemals erwartet. Aber hier sieht man auch, dass man (also ich) sich oft in der "gefühlten Lautheit" nur schon durch das Frequenzspektrum täuschen lässt.