Allgemeine Reifendiskussion

  • Bodenfreiheit is bei mir natürlich auch ein Thema, da meiner die H&R Federn drin hat. Allerdings dürfte das ja nur ein paar Millimeter sein, oder is das echt merkbar?

    Es haben schon Haubenpyros auf der Parkhausrampe oder an der Tempo 30 Schwelle ausgelöst.

    Jeder mm zählt.

    Ich fahre 350 mm und setze manchmal auf.

    Das raspelt natürlich unnötiges Gewicht runter.

  • Es haben schon Haubenpyros auf der Parkhausrampe oder an der Tempo 30 Schwelle ausgelöst.

    Jeder mm zählt.

    Ich fahre 350 mm und setze manchmal auf.

    Das raspelt natürlich unnötiges Gewicht runter.

    Ja, hast ja recht. Von den Haubenliftern hab ich ohnehin ziemlichen Respekt 🤣


    Chipmonk77 Hast du eventuell ein Bild davon, wie die 195/50 auf der 7J Felge sitzen? Also von vorne/hinten gesehen

  • Bilder hab‘ ich…

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    Ich bitte zu beachten, dass alle meine Aussagen zum Gewicht und der effektiven Breite NUR auf den AD08RS zielen. Ein anderer 195er oder auch 205er kann/wird auf der Felge auch wieder anders aussehen. Der AD08 kommt halt sehr „eckig“ und breit daher 8)


    Auch bei gleich eingestellter Höhe eines Fahrwerks oder gleichen Tieferlegungs-Federn kommt ein 1.5er mit 16“ immer noch mal tiefer als ein 2.0, wenn man die Bodenfreiheit betrachtet. Optisch sieht das dabei oftmals sogar höher aus, da der Reifen mit mehr Abstand zum Kotflügel im Radhaus steht.


    Daher kann es passieren, dass man trotz gleicher Werte im Maß Radnabe-Unterkante Kotflügel durch maximal abweichende Rad-/Reifendimension einen Unterschied in der Standhöhe/Bodenfreiheit von bis zu 1,3cm hat.


    “There's a point at 7,000 RPM... where everything fades. The machine becomes weightless. Just disappears. And all that's left is a body moving through space and time. 7,000 RPM. That's where you meet it. You feel it coming. It creeps up on you, close in your ear. Asks you a question. The only question that matters. Who are you?“ Carroll Shelby

    Einmal editiert, zuletzt von Chipmonk77 ()

  • Anderes Thema, Winterreifen und Luftdruck.


    Als ich meine Flunder neulich von der Jahreswartung zurück bekam, hatten die den Luftdruck in den Bridgestone Winterreifen (Blizzak LM005 205/45) auf 2.3bar eingestellt, was sich sofort in mangelndem Grip bemerkbar gemacht hat. Also hab ich wieder 2.0 eingestellt und erstmal war wieder alles gut. Dann wurde es richtig kalt und der Druckalarm hat bei 1.7bar zugeschlagen. Habe dann wieder leicht aufgefüllt und zwar so, daß der Druck richtig warmgefahren (0-5°C Außentemp) bei 2.0 liegt.


    D.h ich fahre jetzt kalt meistens mit 1.9bar los (Garage) und dabei bleibt es auch, wenn man nicht gerade Autobahn heizt.

    Meine Erfahrung dabei ist, daß man damit deutlich mehr Grip hat, als wenn man gleich kalt 2.0 einstellt und der Druck ggf. noch höher steigt...also besser relativ nah am Kaltalarm.


    Habt Ihr dazu eine Meinung, gilt das nur für die Blizzaks?

    '24 Kazari 2.0l - It's more fun to drive a slow car fast than to drive a fast car slow!

  • Meinungen gibt es viele. Fakt und Vorschrift ist, dass Du den Reifen bei der entsprechenden Temperatur auf den Solldruck einstellen sollst.

    10° Temperaturdifferenz entsprechen ca. 0,1 bar. D.h. theoretisch muss man relativ häufig kontrollieren und korrigieren, wenn sich die Temperatur ändert.


    Der MX-5, als sehr leichtes Fahrzeug, reagiert recht sensibel auf den Fülldruck. 2,0 bar funktionieren aber mit den meisten Reifen ordentlich.


    Du schreibst leider nicht dazu, wann Du das Gefühl hast, dass der Grip leidet. Trocken und Nass funktioniert meist ein niedriger Druck, als 2,0 bar, weil weniger nicht erlaubt ist, ganz gut. Auf Schnee profitieren die meisten Reifen von einem leicht erhöhten Druck. Der kann auch die Linearität und Quersteifigkeit von Winterreifen verbessern, aber ggf. eben auch zu etwas schlechterem Grip führen.


    „Deutlich mehr“ würde meinen eigenen Erfahrungen mit dem MX-5 auf verschiedenen Reifen widersprechen. Eventuell war das auch ein Einfluss von Temperatur, Straßenreibwert, etc.

    Unterschiede im Grip, spürbar, aber nicht riesig, sind aber plausibel.

  • Der ideale Luftdruck ist aber von Reifen zu Reifen vermutlich unterschiedlich, oder?

    Meine Michelin Alpin 6 205/45R17 haben das Auto sehr schwammig werden lassen, als nur 1,9-2,0 bar drin waren. Besonders beim Beschleunigen hat sich das bemerkbar gemacht. Ich dachte bei der Achsvermessung wurde eine Schraube nicht festgezogen, so wenig Vertrauen hat mir das Auto gegeben.

    Habe dann auf 2,1 bar kalt erhöht und das Auto ist etwas weniger weich/komfortabel, aber dafür fährt es wieder sicher geradeaus beim Beschleunigen.

    Mein aktuelles Fahrzeug: Mondsteinweißer MX-5 ND2 RF G184

  • Die Michelin sind hier im Forum bekannt dafür, dass sie sich mit 1-2 Zehnteln mehr besser fahren.

    Der Bridgestone Potenza Sport braucht das aber nicht und viele andere Reifen auch nicht.


    Etwas mehr ist ggf. Geschmackssache. Weniger ist schlicht nicht zulässig und liegt damit außerhalb einer Empfehlung, aber ggf. im eigenen Ermessen.

    Man sollte dann aber im Hinterkopf haben, dass sich volle Beladung, Vmax und weniger Fülldruck definitiv ausschließen.

  • Die Sache mit dem korrekten Luftdruck im Winter mit Winterreifen ist ja nicht so einleuchtend. Wenn ich 0-5°C und nasse bis trockene Fahrbahn fahre und den korrekten Druck von 2.0bar bei 20°C zugrunde lege, muß ich doch eigentlich bei diesen Temperaturen 0.1-0.2bar weniger einstellen, so wie der Bridgestone Blizzak es anscheinend auch gerne mag...oder liege ich dabei formal falsch?

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