Touch, BlingBling, Pieps und Volt

  • Da hast du natürlich 100%ig recht.


    Ziemlich "irritierend" wenn im Mazda 100 Km/h angezeigt wird, das externe GPS-Gerät zeigt 70 Km/h an, weil es in der Karte so hinterlegt ist und das Schild am Wegesrand zeigt 80 Km/h an.


    Mein Tipp: Lieber das Schild beachten.

  • Da hast du natürlich 100%ig recht.


    Ziemlich "irritierend" wenn im Mazda 100 Km/h angezeigt wird, das externe GPS-Gerät zeigt 70 Km/h an, weil es in der Karte so hinterlegt ist und das Schild am Wegesrand zeigt 80 Km/h an.


    Mein Tipp: Lieber das Schild beachten.

    Irgendwie muss der Staat ja auch weiterhin Geld verdienen können mit Knöllchen, was würde passieren wenn plötzlich alle nach Regel fahren .... :S

  • Irgendwie muss der Staat ja auch weiterhin Geld verdienen können mit Knöllchen, was würde passieren wenn plötzlich alle nach Regel fahren .... :S

    Er und die Kommunen würden an Personal & Equipment zur Überwachung sparen, also bräuchte es auch keine Einnahmen dafür ;)

    Die Polizei hätte mehr Zeit für anderes, vieles davon weit wichtiger und spart evtl. auch Überstunden ein. :thumbup:


    Die Kinder und auch 'die Älteren' könnten deutlich sicherer im Verkehr teilnehmen, was in Verbindung mit den ebenso fallenden allgemeinen Unfallzahlen auch die Krankenhäuser und -kassen entlasten würde.


    Wenn Kosten gar nicht erst entstehen, muss man dafür auch keine Einnahmen generieren oder beim Staat jammern & betteln, der dann doch wieder nur Steuern umleitet und/oder neu erfindet.


    Aber vielleicht ist doch alles ganz anders :saint:

    (ber)ND gut ... ALLES gut! :thumbsup:

    B.L.U.E. = 2020er MX-5 ND ST G132 Sel +iAS
    R.E.D. = 2021er Suzuki Swift Sport 1.4 Boosterjet Hybrid

    Wer mit uns nicht auskommt, muss einfach noch ein 'bisschen' an sich arbeiten! :D
    Wissenschaftler sollten nicht die Intelligenz von Tieren analysieren, sondern besser mal die Dummheit der Menschen erforschen :saint:

  • Irgendwie muss der Staat ja auch weiterhin Geld verdienen können mit Knöllchen, was würde passieren wenn plötzlich alle nach Regel fahren .... :S

    Der Staat verdient damit KEIN Geld, weil er Schilder hinstellt. Der Staat verdient daran Geld, weil sich manche nicht daran halten - aus welchen Gründen auch immer. Das heißt, JEDER hat es selbst in der Hand, ob er eine "freiwillige Zusatzgebühr" überweist.


    Irgendwie ist da auch ein Bruch in der Logik zu erkennen. "Der Staat" verlangt, dass ein Warnsystem bei einer Km/h-Überschreitung eingebaut wird, damit letztlich der Fahrer eben nicht zahlen muss. Dann wird gemeckert, weil man gewarnt wird.


    Was haben wir also? Ein buntes Schild am Wegesrand, evtl. ein Warnhinweis im Auto - und wenn man "erwischt wird", hat wer Schuld...? Na klar, "der Staat", weil er da Schilder hinstellt.

  • Verkehrssicherheit muss IMHO immer am Fahrer ansetzen, technische Lösungen sind häufig eher Stolperfallen als Krücken.


    Warum gibt es keine verpflichtenden Weiterbildungen?


    Es muss kein Drifttraining für Alltagsfahrer sein, aber nach dem Ablegen der Führerscheinprüfung bleibt es jedem selbst überlassen, ob und wie er dazulernt. Erst nach starker Auffälligkeit wird eingegriffen, was nicht nur vom Betroffenen, sondern auch von seinem Umfeld als Makel bewertet wird.

  • Warum gibt es keine verpflichtenden Weiterbildungen?


    Es muss kein Drifttraining für Alltagsfahrer sein, aber nach dem Ablegen der Führerscheinprüfung bleibt es jedem selbst überlassen, ob und wie er dazulernt. Erst nach starker Auffälligkeit wird eingegriffen, was nicht nur vom Betroffenen, sondern auch von seinem Umfeld als Makel bewertet wird.


    Das ist sicherlich ein sehr guter Ansatz. Hier könnte ja auch ein Ansatz sein: Wer alle 2 Jahre ein Sicherheitstraining macht, bekommt Rabatt bei der Versicherung (manche Versicherer machen das sogar).


    Wobei das mit der "Weiterbildung" auch nicht ganz einfach umsetzbar ist. Wie willste das handeln, wenn zum 1. Januar neue Vorschriften in der StVO gelten. Sollen da Millionen Autofahrer zur Weiterbildung? Vom administrativen Aufwand ganz zu schweigen.


    Aber zu diesem ganzen Irrsinn in Sachen multimedialer Berieselung im Auto. Vielleicht kommt ja irgendwann mal die Erkenntnis in der Politik an, dass das für die Verkehrssicherheit eher kontraproduktiv ist. Dann dürfen Autos vielleicht keine Videos mehr abspielen oder mich nicht mehr mit Zwischengeblöke nerven, weil eine SMS angekommen ist.


    Tatsächlich sind wir an einem Punkt, wo die Gefahr besteht, dass wir "blödinformiert" werden. Das ist eine ganz interessante Geschichte: Viele fragten sich nach der Wende, wieso eigentlich die DDR-Überwachungsorgane so eine falsche EInschätzung "zu Lage der Nation" abliefern konnte. Es gab da tatsächlich die Theorie, dass die so viele Infos hatten, dass sie nicht mehr richtig selektieren konnten, was wichtig und unwichtig war.


    Wenn ich heute im Auto sitze, kommen im Sekundentakt jede Menge Informationen auf mich zu. Ich muss jetzt selektieren, was wichtig ist. Wenn ich einen "sinnbefreiten Laberchat" höher priorisiere, als einen Ball, der auf die Straße rollt, kann es zur Katastrophe kommen.


    Aber dazu bedarf es eigentlich gar keine gesetzlichen Regelungen. Das fängt bereits in der Verkehrserziehung bei den Kids an. Und zwar nicht in der Schule, sondern bei den Eltern.


    Zitat

    Du möchtest deinem Kind helfen, damit es sicherer durch den Straßenverkehr kommt? Dann hat Ulm ein paar Empfehlungen für dich!

    • Eine Sache, die du konkret unternehmen kannst: weniger Elterntaxi spielen.
    • Laut Ulm ist es problematisch, wenn Kinder und Jugendliche nur „auf dem Rücksitz durch die Gegend kutschiert“ werden.
    • Denn dann lernen sie wenig darüber, wie Verkehr funktioniert und welche Regeln gelten.
    • Deswegen lautet ihre Empfehlung:

    Immer, wo es geht, auf das Elterntaxi zu verzichten und eben den Kindern wirklich das nahe zu bringen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr zu verhalten haben.
    Ganzer Text


  • Das mit dem Fahrsicherheitstraining (FST) finde ich gut. Schadet keinem:thumbup:


    Allerdings sind seit der Änderungen bei den Kfz-Versicherungen von Anfang 2025 in den AGBs meiner Versicherung auch FSTs explizit ausgeschlossen.


    Mündlich sagen sie mir, dass ich an FSTs teilnehmen darf und etwaige Schäden gedeckt wären.


    Da im Falle des Falles dann mit Sicherheit doch die AGBs herangezogen werden, versuche ich nun seit ca. einem Jahr die mündliche Aussage schriftlich zu bekommen. Bis jetzt Fehlanzeige :cursing:


    Solange das nicht geklärt ist, bin ich bei FSTs leider raus.


    PS:

    Zum Glück habe ich bereits vor 2025 schon eine ganze Reihe diverser Fahrtrainings absolviert.

  • Das würde mich stark wundern. Bei welcher Versicherung bist du denn und hast du eine digitale Version der aktuell gültigen Versicherungsbedingungen?

    Ich bin bei der Allianz und da steht sowohl bei Haftpflicht, als auch bei Kasko folgendes drin

    pasted-from-clipboard.png

    Fahrsicherheitstrainings sind keine "Motorsportaktivität" in diesem Sinne und fallen damit nicht unter diese Klausel. Alle anderen Ausschlussklauseln haben nichts mit solchen Veranstaltungen zu tun.

    Wenn du allerdings an irgendwelchen Sportfahrer- oder Rennstrecken-Trainings teilnimmst, sieht die Sache natürlich anders aus.

  • Was verstehst Du unter einem Fahrsicherheitstraining? Ich mache mit dem Motorrad jedes Jahr ein Fahrsicherheitstraining. Und ja, meine Versicherung (DEVK) hat Trainings explizit ausgeschlossen, die einen Rennsportcharakter aufweisen. Ein normales Fahrsicherheitstraining, wie sie z.B. der ADAC oder Kurvenreich.bike, anbieten, hebeln nicht den Versicherungsschutz aus.

    DLzG, Frank

    🏳️‍🌈✌🏻🇪🇺🇯🇵

    „It‘s not about miles per hour, it‘s about smiles per hour.“ Bob Hall

    „Einen Knopf zu drücken ist das ultimative Gefühl von Kontrolle.“ Haptikexperte