Vielleicht habe ich mich nicht gut ausgedrückt.
Beobachtung: Mit dem Standard Stabis rollt er bei der Federrate noch relativ stark. Das Fahrwerk stürzt sich in den Sturz und die -1° werden etwas überreizt. Das Rad geht minimal in positiven Sturz und das merke ich am etwas teigigen Verhalten beim stark Einlenken.
Überlegung: Wenn der Sturz also stärker negativ wäre, wäre da mehr Spielraum.
Problem: Das Wanken bekomme ich so aber nicht reduziert.
Überlegung 2: Daher wäre eine Option die Stabis etwas steifer zu machen. Vorne den moderat steifer zu machen die HA Serie könnte da ein erster Schritt sein. Wenn der Stabi hinten zu steif wäre, könnte das, nach meinem Verständnis, im plötzlichen Übersteuern enden. Den hinteren könnte man dann im zweiten Schritt anpassen, wenn man merkt es passt nicht ganz.
Meine Überlegung für eine mögliche Strategie: Auf schlechten Straßen könnte die Kombination etwas mehr Sturz, etwas steifere Stabis bei gleicher relativ weicher Federrate etwas weniger Wankbewegung bei trotzdem noch gutem mechanischen Grip bringen.
Es ist immer eine Frage des Kompromisses. Einfach nur steifere Federn zum reduzieren des Wankens würde den Grip auf Unebenheiten sehr verschlechtert bzw. etwas unvorhersehbar machen. Mit etwas steiferen Stabis könnte man das Wanken also etwas abfangen und die eher weichen Federn behalten. Komfort für Mitfahrer und auf schlechten Straßen + weniger Wanken. Zusätzlich könnte man den Sturz etwas erhöhen, um beim starken Lenken bessere Aufstandsfläche zu behalten.
PS: die Geo ist von dir übernommen und wurde entsprechend umgesetzt. Die Dämpfer sind richtig eingestellt. Ich bezog mich explizit auf das Aufbauen der Wankbewegung. Sie ist nicht mehr linear sondern hat zum Ende der Bewegung einen Kipppunkt, wo die Rate des Aufbaus der Bewegung sich verändert. Meine Überlegung war, ob durch die Tieferlegung der Winkel der Koppelstangen nicht mehr richtig passt, und der Stabi nicht wie geplant wirken kann. Wenn das bei dir nicht der Fall ist., kann es auch woanders herkommen.